1. Mannschaft des VSV Büchig 2010/11

Hintere Reihe von links: M. Dinter, A. Zeljko, A. Haziri, J. Pfattheicher, S. Becker, R. Barthel, T. Huber;
vordere Reihe von links: F. Fitterer, A. Baytaroglu, L. Luhmann, D. Bichelhuber, A. Tekbas, L. Greco.
Es fehlen: A. Schmid, K. Nagel, A. Horn, J. Titz, S. Schokatz
Abschluss-Tabelle
Becker-Truppe überlässt Eggenstein die Punkte
VSV Büchig - FC Eggenstein 1:2 (0:1)
Die erste Mannschaft des VSV Büchig kam recht schwer in die Begegnung gegen Eggenstein und so war es nicht verwunderlich, dass die Gäste bereits nach fünf Minuten durch Gaspers in Führung gehen konnten. Die Eggensteiner bestimmten die Begegnung und bereits in der 11. und 13. Minute verpassten es die Gäste, die Partie bereits vorzeitig zu entscheiden, aber sie konnten ihre Chancen nicht nutzen. So dauerte es bis zur 15. Minute, ehe der VSV erstmals gefährlich vor das Eggensteiner Tor kann und Zeljko mit einem schönen Kopfball fast den Ausgleich erzielt hätte. Danach kam der VSV etwas besser ins Spiel und man konnte sich Torchancen durch Horn und Greco erarbeiten, die allerdings ungenutzt blieben. Auf der Gegenseite ließen aber auch die Eggensteiner durch Weiße eine Riesenchance aus und so ging es verdientermaßen für Eggenstein mit 0:1 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit sah man nun einen energischeren VSV und bereits in der in der 51. Minute konnte Fitterer einen schönen Angriff zum 1:1 abschließen. Der VSV war nun wach und hatte in der Folgezeit einige Chancen um in Führung zu gehen, die allerdings nicht genutzt werden konnten. Die Gäste aus Eggenstein machten es besser und konnten ihre erste Konterchance wiederum durch Gaspers nutzen, um erneut in Führung zu gehen. Nach dem erneuten Rückstand konnte der VSV die Eggensteiner Mannschaft nicht mehr in Verlegenheit bringen und so blieb es letztendlich beim enttäuschenden
1:2 aus Büchiger Sicht. Der VSV hatte die erste Halbzeit komplett verschlafen und konnte nach dem erneuten Rückstand keine zwingenden Torchancen mehr erarbeiten.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Haziri, Baytaroglu, Fitterer, Horn (38. Gebhart), Tekbas, Dinter, Zeljko (70. Joram), Pfattheicher, Greco (70. Rizki)
Tore: 0:1 (5.) Gaspers, 1:1 (51.) Fitterer, 1:2 Gaspers
Schiedsrichter: Steffen Eberle
Souveräner VSV Büchig gegen schwache Daxlander DJK
VSV Büchig - DJK Daxlanden 5:1 (2:0)
Die abstiegsgefährdeten Gäste aus Daxlanden begannen die Partie recht defensiv und versuchten erstmals einen Gegentreffer zu verhindern und so dauerte es bis zur achten Minute, ehe der VSV durch Pfattheicher zu seiner ersten Torchance kam, aber der Torhüter der Gäste konnte sich mit einer guten Parade auszeichnen. Allerdings war er in der elften Minute machtlos, als Barthel den VSV nach einer schönen Vorarbeit von Pfattheicher früh mit 1:0 in Führung brachte. Daxlanden konnten ihrerseits keinen Druck auf den VSV ausüben und die Büchiger kontrollierten die Begegnung nach Belieben, ohne sich dabei nennenswerte Torchancen zu erarbeiten. So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe der VSV mal wieder gefährlich vor das DJK-Tor kam und nach einer tollen Flanke von Gebhart konnte Pfattheicher zum 2:0 einköpfen, was auch den Pausenstand bedeutete.
Die zweite Halbzeit begann für den VSV sehr verheißungsvoll und bereits in der 47. Minute konnte Greco mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß zum 3:0 für die Vorentscheidung sorgen. Die Gäste waren nun demoralisiert und präsentierten sich wie ein Absteiger ohne Kampfgeist und Moral. Die erste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit hatte Daxlanden in der 65. Minute nach einem Konter, der kläglich vergeben wurde. Der VSV hatte nun leichtes Spiel und hatte auch noch gute Torchancen durch Barthel und Dinter, die aber nicht genutzt wurden. In der 84. Minute konnte sich auch der eingewechselte Joram in die Torschützenliste einreihen, als er von Pfattheicher glänzend in Szene gesetzt wurde und zum 4:0 erhöhte. Ralf Barthel traf in der 88. Minute noch zum 5:0 und den Gästen blieb es vorbehalten in der 90. Minute durch Haag durch einen Drehschuss wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen.
Ein hochverdienter Büchiger Sieg gegen einen erschreckend schwachen Gegner aus Daxlanden, die den Abstiegskampf nicht angenommen oder sich schon aufgegeben haben.
VSV Büchig:
Nagel, Horn (70. Rizki), Becker, Haziri, Fitterer (61. Joram), Tekbas, Gebhart, Zeljko, Barthel, Pfattheicher, Greco (70. Dinter)
Tore: 1:0 (1.) Barthel, 2:0 (40.) Pfattheicher, 3:0 (47.) Greco, 4:0 (84.) Joram, 5:0 (88.) Barthel, 5:1 (90.) Haag
Schiedsrichter: Gawan Hepp
ASV-Keeper verhindert zweistelligen Büchiger Erfolg
26. Spieltag, Sonntag, 15. 5. 2011
ASV Hagsfeld - VSV Büchig 3:7 (1:2)
Im Nachbarschaftsderby beim ASV Hagsfeld kam der VSV Büchig zum einem hochverdienten 7:3-Erfolg. Dieser Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Der ASV konnte sich bei seinem Ersatztorhüter bedanken, dass die Niederlage nicht im zweistelligen Bereich endete.
Die Becker-Truppe ging bereits in der siebten Minute in Führung als Pfattheicher einen sehr guten Angriff erfolgreich zum 0:1 abschließen konnte. Wenige Minuten später fand ein weiterer Treffer von Barthel wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung. Auf der anderen Seite wurde Haziri aus nächster Nähe an der Hand getroffen und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Scherer verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich (18.). Doch der VSV setzte nach und nach einem schnellen Angriff wurde Barthel im Strafraum gefoult. Den von Greco getretenen Strafstoß parierte der Torhüter und auch den Nachschuss. Zeljko schaltete dann am schnellsten und bugsierte das Leder zum 1:2 (21.) über die Linie. Der VSV erspielte sich nun Vorteile und Fitterer scheiterte mit einem tollen Schuss am ebenso klasse reagierenden Keeper. In dieser Phase schnürte der VSV die Platzherren in der eigenen Hälfte ein und verpasste es aber mit dem dritten Tor eine Vorentscheidung herbeizuführen. Als sich Hagsfeld wieder befreien konnte kamen der ASV wieder besser ins Spiel und hatte durch mehrere Eckbälle für Gefahr gesorgt. Aber zwingende Torchancen hatten Seltenheitswert.
Büchig kam dann mit viel Druck aus der Kabine und sorgte recht schnell für klare Verhältnisse gegen eine in der zweiten Halbzeit überforderte Hintermannschaft des ASV. Greco’s Direktabnahme nach klasse Pass in die Spitze bedeutete das 1:3 (48.) und fast im Gegenzug traf Hagsfeld aus halblinker Position den Außenpfosten. Besser machte es aber der VSV und der für den verletzten Szcesny eingewechselte Gebhart überwindete den ASV-Torhüter zum 1:4 (52.). Nur sechs Minuten später erhöhte Pfattheicher nach Barthels Hereingabe auf 1:5. Wiederum nur 120 Sekunden später sorgte ein Konter über die Außenpositionen für höchste Gefahr für das ASV-Tor. Der völlig freistehende Barthel scheiterte nach Gebharts Zuspiel aus sieben Metern an der Fußabwehr des Torhüters. Wenige Augenblicke später spielte der VSV einen schnellen Angriff nicht gut zu Ende und ermöglichte Hagsfeld nach einem Fehlpass in deren Hälfte einen Konter der zum 2:5 (67.) durch Scherer führte. Aber Büchig anwortete erneut schnell. Zunächst traf Barthel per Kopf nach Flanke des eingewechselten und für viel Unruhe sorgenden Joram den Außenpfosten (68.) und vier Minuten später stand Barthel wieder völlig eingelassen vor dem Tor und scheiterte wieder am Keeper. Eine Minute später setzte sich Gebhart gegen drei ASVler durch und ließ dem Torhüter mit seinem Schuss ins kurze Eck zum 2:6 (73.) keine Chance. Im direkten Gegenzug gestattete man den Gastgebern durch Nachlässigkeiten sogar noch den unnötigen dritten Treffer zum 3:6. Aber der VSV ließ nicht locker und sorgte mit druckvollem Flügelspiel für Chancen. Fast jeder Angriff sorgte für höchste Gefahr vor dem Hagsfelder Kasten. So war es einmal mehr Barthel der einen hundertprozemtige Gelegenheit nicht nutzte, als er aus elf Metern am klasse reagierenden Hagsfelder Schlussmann scheiterte (78.). Wenige Augenblicke später verhinderte der Torsteher des ASV mit einer herausragenden Parade gegen Barthels Volleyschuss einen weiteren Treffer. Pfattheicher setzte in der 86. Spielminute mit dem 3:7 für den Schlusspunkt.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Fitterer, Tekbas (84. Rizki), Zeljko, Sczesny (33. Gebhart), Barthel, Pfattheicher, Greco (62. Joram)
Tore: 0:1 (7.) Pfattheicher, 1:1 (18.) Scherer (HE), 1:2 (21.) Zeljko, 1:3 (48.) Greco, 1:4 (52.) Gebhart, 1:5 (58.) Pfattheicher, 2:5 (67.) Scherer, 2:6 (73.) Gebhart, 3:6 (74.) Scherer, 3:7 (86.) Pfattheicher
Schiedsrichter: Uwe Stetter
VSV verpasst Vorentscheidung beim Auslassen guter Chancen
25. Spieltag, Sonntag, 8. 5. 2011
VSV Büchig - FV Daxlanden 1:0 (0:0)
Der VSV Büchig ging stark ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen den Tabellendritten aus Daxlanden, die zwar auch nicht komplett waren, aber allerdings mit ihrer kompletten Offensivabteilung angetreten sind und so war man gespannt, wie der VSV Wiedergutmachung für die indiskutable Leistung gegen Siemens eine Woche zuvor leisten wollte. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen in der ersten Halbzeit, in der sich eigentlich keine Mannschaft einen Vorteil erspielen konnte und Torchancen waren deshalb auf beiden Seiten Mangelware und so dauerte es bis zur 21. Minute, ehe der VSV seine erste Torchance durch Pfattheichers 16-Meter-Schuss verzeichnen konnte. Aber auch die Gäste konnten sich keine Torchancen erarbeiten und erst in der 30. Minute hatte Barthel nach einer schönen Einzelleistung wieder eine gute Chance, aber der Torwart der Gäste konnte seinen Schuss parieren und Greco setzte den Nachschuss an den Pfosten. Barthel hatte in der 45. Minute noch eine Kopfballchance, aber man ging mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.
Die zweite Hälfte begann für Büchig fulminant und bereits in den ersten beiden Minuten boten sich dem VSV durch Greco und Zeljko zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Der VSV forcierte nun das Tempo und Barthel hatte in der 48. Minute die nächste Kopfballchance, scheiterte aber am guten Gästekeeper, der zum besten Mann seiner Mannschaft werden sollte. In der 53. Minute war es dann aber soweit und Barthel krönte seine gute Einzelleistung mit einem Traumtor in den oberen Winkel. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt bereits hochverdient und der VSV berannte weiterhin das Tor der Gäste und ließ in der Folgezeit eine Reihe hochkarätiger Chancen ungenutzt, um die Vorentscheidung zu erzwingen. Die Gäste aus Daxlanden konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass es nur 1:0 stand und konnten erst in der 80. Minute ihre erste Chance verzeichnen. Aber wie so oft im Fußball sollte sich fast die alte Fußballer Weisheit bewahrheiten „wenn du vorne die Dinger nicht reinmachst, fängst du hinten eins“, denn in der 90. Minute foulte Haziri einen Daxlander elfmeterreif im Strafraum, doch Nagel konnte den Strafstoß von Yilmaz klasse parieren und der VSV siegte letztendlich doch hochverdient.
Ein großes Lob gebührt den Spielern Sczesny und Yolki , die aus der zweiten Mannschaft nachrückten und eine klasse Leistung abgegeben haben. Aber auch den restlichen VSV-Spielern gebührt ein großes Lob für ein sehr gutes Spiel und eigentlich ist nach diesem Spiel nur die geringe Torausbeute zu bemängeln.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Fitterer, Yolki, Greco, Sczesny (79. Rizki), Barthel, Pfattheicher, Zeljko
Tor: 1:0 (53.) Barthel
Schiedsrichter: Alexander Amann; Zuschauer: 89
Ganz schwaches Auftreten der Becker-Truppe in Siemens
24. Spieltag, Samstag, 30. 4. 2011
SG Siemens - VSV Büchig 3:2 (2:0)
In der auf Samstag vorgezogenen Begegnung des VSV Büchig bei der SG Siemens präsentierten sich die Gäste in erschreckend schwacher Verfassung. Gleich zu Beginn war zu erkennen, dass viele individuelle Fehler kein gutes Gefühl aufkommen lassen konnten. So musste man schon in der siebten Minute da 1:0 für die SG hinnehmen. Seyfert’s Freistoß von der linken Außenbahn senkte sich über Torhüter Nagel ins lange Eck. Zwei Minuten später bot sich dem Gastgeber eine Großchance als man sich auf Büchiger Seite noch im Tiefschlaf befand. Nagel parierte mit einem Reflex per Fußabwehr grandios und machte seine Teilschuld am Führungstreffer wieder wett. Nach zehn Minuten hatte Barthel für den VSV einen ersten Schussversuch. Büchig agierte weiter fahrlässig und arglos und musste prompt nach gut einer Viertelstunde das 2:0 über sich ergehen lassen. Wieder war der Torschütze Seyfert der unbedrängt und ohne Gegenwehr aus knapp 22 Metern Nagel mit einem Flachschuss ins rechte untere Toreck keine Chance ließ. Kurz darauf hämmerte Zeljko einen Freistoß aus 30 Metern einen halben Meter über das SG-Gehäuse. Büchig bekam überhaupt kein Zugriff in die Partie und ließ alle Wünsche offen. Nach einer halben Stunde verfehlte ein Kopfballaufsetzer von Barthel ebenso knapp das Ziel wie auf der anderen Seite ein Schuss von der Strafraumgrenze.
Im zweiten Spielabschnitt verflachte das Spiel noch mehr, da auch Siemens nun nicht mehr viel zu bieten hatte und die Becker-Truppe weiter nichts zu Stande brachte. Nur das Bemühen war viel zu wenig. Völlig überraschend gelang Barthel nach einer weiten Freistoßflanke von der eigenen Hälfte heraus per Kopf der 2:1-Anschlusstreffer. Zwar ging nun ein leichter Ruck durch die Gästeelf, die aber weiter mit einer ganz ganz schwachen Mannschaftsleistung, die es so seit Jahren nicht mehr gab, enttäuschte. In der Schlussphase gelang Greco der energisch und trotz Gegenwehr mit einem vehementen Volleyschuss aus 29 Metern in den rechten Winkel der 2:2-Ausgleich (81.). Nun öffnete Büchig total und warf alles nach vorne und lud die SG zu Kontern ein, die um ein Haar erneut in Führung gingen. Diese Führung zum 3:2-Heimerfolg gelang in der Nachspielzeit Mohr. Vorausgegangen war aber eine überdeutliche Abseitsstellung des Passgebers. Zudem hätte Mohr nach einem rüden Foul Mitte der zweiten Hälfte an Keeper Nagel eigentlich die Gelb-Rote Karte sehen müssen und hätte dann diesen Treffer nicht mehr erzielen können.
Letztendlich war aber der VSV selbst für diese völlig unnötige Niederlage zuständig mit einer indiskutablen Leistung gegen einen Gegner den man wesentlich stärker erwartet hätte.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Haziri (88. Becker), Baytaroglu (60. Tekbas), Fitterer, Horn, Gebhart (77. Schokatz), Zeljko, Barthel, Greco, Joram
Tore: 1:0 (7.) Seyfert, 2:0 (16.) Seyfert, 2:1 (67.) Barthel, 2:2 (81.) Greco, 3:2 (90.+1) Mohr
Schiedsrichter: Sebastian Hosse
VSV Büchig effektiver in der Chancenverwertung
23. Spieltag, Ostermontag, 25. 4. 2011
VSV Büchig - FV Hochstetten 3:1 (2:0)
Das Spiel zwischen dem VSV und dem FV Hochstetten begann recht flott und die Gäste hatten bereits in der dritten Minute eine Doppelchance, um in Führung zu gehen. Aber auch der VSV hatte bereits nach Minuten eine gute Freistoßchance aus 16 Metern durch Gebhart , die allerdings nichts einbrachte. Danach konnte sich eigentlich keine Mannschaft nennenswerte Vorteile erspielen und dennoch ging der VSV in der 29. Minute durch einen Kopfball von Zeljko nach Flanke von Gebhart überraschend in Führung. Die Gäste waren nun etwas geschockt und kurz darauf in der 33. Minute konnte Joram einen Abpraller nach einem Freistoß von Greco zum 2:0 über die Linie drücken. Danach kam es zu einem offenen Schlagabtausch und Kevin Nagel konnte mit einer guten Parade in der 36. Minute den Anschlusstreffer verhindern und auch sein Gegenüber machte in der 42. Minute seine Sache gut, als er gegen Barthel, nach einer schönen Flanke von Pfattheicher die Vorentscheidung verhinderte und so ging es mit einem 2:0 für den VSV gegen keinesfalls schwache Gäste in die Pause.
Nach dem Wechsel verflachte die Partie etwas und keine Mannschaft konnte sich in den ersten 15 Minuten nach der Pause nennenswerte Vorteile erspielen. Die Gäste vom FV Hochstetten übernahmen nun mehr und mehr die Initiative und versuchten den VSV unter Druck zu setzen ohne allerdings zu klaren Torchancen zu kommen. Der VSV hatte in der zweiten Halbzeit erst in der 75. Minute seine ersten Torchancen im zweiten Abschnitt durch Greco und Barthel. Der FV Hochstetten war zwar von nun an mehr und mehr feldüberlegen, konnte sich aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten und der VSV verpasste es in der 82. Minute seinerseits, als Pfattheicher nach einem Konter am gegnerischen Schlussmann scheiterte, für die Entscheidung zu sorgen. Als eigentlich jeder mit einem Endergebnis von 2:0 für den VSV rechnete, sollte die Schlussphase doch noch recht interessant werden. Wie bereits in den Spielen zuvor brachte man sich selbst in Bedrängnis und durch einen unnötigen Ballverlust gestattete man den Gästen in der 87. Minute das 2:1 und läutete damit eine hektische Schlussphase ein, die zu allem Überfluss in der 89. Minute noch zu einer roten Karte wegen Tätlichkeit gegen einen Hochstettener Spieler führte. Der VSV behielt aber dennoch die Nerven und Barthel konnte in der 93. Minute gegen nun alles nach vorne stürmende Hochstettener mit dem 3:1 alles klar machen.
Fazit: Ein gutes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften in einer insgesamt fairen Begegnung und einem glücklichen Sieger, in dem der VSV endlich einmal konsequent mit seinen Torchancen umzugehen wusste.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Haziri, Baytaroglu, Zeljko, Horn, Gebhart (65. Fitterer), Joram (75. Tekbas), Barthel, Pfattheicher, Greco (83. Becker)
Tore: 1:0 (29.) Zeljko, 2:0 (33.) Joram, 2:1 (87.) Beck, 3:1 (90.+3) Barthel
Rote Karte: Beck (89. FV Hochstetten)
Schiedsrichter: Dieter Hammer; Zuschauer: 138
VSV mit Ostergeschenk für den TV Spöck in Form dreier Punkte
Nachholspiel, Gründonnerstag, 21. 4. 2011
TV Spöck - VSV Büchig 3:2 (2:1)
Im Stutenseederby beim TV Spöck musste der VSV Büchig die erste Auswärtsniederlage hinnehmen. Ausschlaggebend hierbei waren fatale individuelle Fehler die zu den Gegentoren führten. Der nach der Niederlage beim FC West angeschlagene und nervöse Tabellenführer traf auf eine Büchiger Mannschaft die die erste Halbzeit verschlief und kein notwendiges aggressives Zweikampfverhalten zeigte. Dies machte der TV besser ohne zu überzeugen und profitierte in der 15. und 23. Spielminute von den genannten Schnitzern und lag mit 2:0 vorne. Greco brachte den VSV in der 34. Spielminute mit seinem leicht abgefälschten Treffer wieder ins Spiel zurück und verkürzte auf 2:1. Spöck hatte mit einem Distanzschuss die Latte gestreift und Dinter scheiterte aus spitzem Winkel am Spöcker Torhüter.
Die zweite Halbzeit begann der VSV zielstrebiger und aggressiver im Zweikampfverhalten. Daraus resultierte schnell der 2:2-Ausgleich. Nach drei Ecken in Folge war es Pfattheicher der den abgewehrten Ball mit einer Direktabnahme im linken unteren Toreck unterbrachte. Nach der nun ausgeglichenen Partie ohne zunächst Höhepunkte dachte man der VSV kann jetzt die Partie drehen. Dem war aber nicht so und man ließ wieder etwas die Zügel schleifen, verlor zu schnell das Leder und das Abwehrverhalten wurden wieder einmal vernachlässigt. Spöck kam nun zu zwei, drei guten Chancen profitierte von einem katastrophalen Büchiger Abspielfehler in der eigenen Hälfte im Spielaufbau und der schnelle Gegenangriff führte zum erneuten Führungstreffer für den TV Spöck zum 3:2. Die beste Chance doch noch den Ausgleich zu erzielen, hatte der eingewechselte Joram in der Schlussphase als er mit einem Kopfball aus naher Distanz knapp das Tor verfehlte. So blieb es beim knappen Erfolg des TV Spöck der aus Büchiger Sicht leicht hätte vermieden werden können.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Zeljko (82. Fitterer), Greco (79. Joram), Gebhart, Horn, Barthel, Pfattheicher, Dinter
Tore: 1:0 (15.), 2:0 (23.) 2:1 (34.) Greco, 2:2 (51.) Pfattheicher, 3:2 (71.)
Schiedsrichter: Simon Karcher
Viele Hochkaräter ausgelassen beim Auswärtserfolg
22. Spieltag, Sonntag, 17. 4. 2011
FV Leopoldshafen - VSV Büchig 2:3 (1:2)
Zu einem hochverdienten Auswärtserfolg kam der VSV Büchig beim FV Leopoldshafen. Aufgrund zahlreicher hundertprozentiger Chancen hätte der Sieg viel höher ausfallen müssen. So wurde es nach dem 2:3-Anschlusstreffer in der Schlussphase nochmals etwas eng.
Leopoldshafen hatte die erste etwas kleinere Chance, ehe es für den VSV von Beginn an gut lief. Läuferisch und spielerisch eroberte man sich gleich leichte Vorteile und ging auch früh in Führung. Grecos Pass in die Spitze zu Barthel wollte Dahm unterbinden, kam aber nicht richtig an den Ball und fälschte diesen über den eigenen Torhüter zum 0:1 ins eigene Netz. In der 18. Minute erneut ein kluges Zuspiel zu Barthel dieser scheitert am gut reagieren FV-Keeper. Zwei Minuten später war er aber erneut geschlagen als eine genaue Flanke Barthel erreicht, der dann den Ball schon verloren hatte, zurückerobert und aus acht Metern im rechten oberen Winkel zum 0:2 versenkt. Büchig hatte nun deutliche Vorteile. Spielerisches Übergewicht und weitere Möglichkeiten den Sack frühzeitig zuzumachen. Nach dem Gebharts Distanzschuss zur Ecke abgefälscht wurde, konnte die Heimmannschaft den anschließenden Kopfball von Barthel vor der Torlinie klären. Nach einer halben Stunde kam Leopoldshafen durch Haut zu einer Direktabnahme die aber über das Büchiger Gehäuse flog. Wenige Augenblicke später hatte Greco die Dreifachchance zu erhöhen. Nach dem er sich auf der rechten Seite dynamisch durchsetzte scheiterte er aus neun Metern am Torhüter, den Abpraller konnte der Keeper aus sechs Metern nochmals parieren und den neuerlichen Nachschuss brachte Greco aus fünf Metern nicht im Tor unter und scheiterte das dritte Mal am Torsteher. Nach dieser Aktion kam Leopoldshafen besser in die Partie da Büchig auf Grund der bisherigen Dominanz nun etwas weniger tat und prompt mit dem 1:2-Anschlusstreffer bestraft wurde. Haut versenkte das Leder per Kopf ins Büchiger Gehäuse. Die letzte Chance in der ersten Hälfte hatten die Gastgeber durch Ernst, der allerdings aussichtsreich die Kugel deutlich über das Tor jagte.
In der zweiten Hälfte hatte der FVL die erste Gelegenheit, da Büchig sich in der eigenen Hälfte einen unnötigen Ballverlust leistete und den Gastgebern eine Schusschance durch Ehrmann ermöglichte, der knapp am Tor vorbeizielte. Zwei Minuten später wurde Dinter im gegnerischen Strafraum offensichtlich zu Fall gebracht, doch der Elfmeterpfiff des in der zweiten Halbzeit nicht mehr souverän wirkenden Unparteiischen blieb aus. Der VSV übernahm aber nun wieder die Initiative und hatte durch Barthel eine Großchance als er seinen Gegenspieler stehen ließ und vor dem Torhüter über den Kasten zielte. Nach einer Stunde musste Luhmann mit einer Platzwunde das Feld räumen nach dem er und Reiter mit den Köpfen zusammenprallte und eine mehrminütige Unterbrechung zur Behandlung notwendig wurde. Leopoldshafens Reiter konnte mit einem blutverschmierten Kopfverband weiterspielen. Ein Traumtor von Pfattheicher bescherte dem VSV in der 67. Minute das 1:3. Nach Einwurf auf der rechten Seite nahe der Eckfahne, drosch Pfattheicher per Drehschuss das Leder wie an der Schnur gezogen ins ober lange Toreck. Nun erspielte sich die Becker-Truppe Großchance um Großchance. Nur zwei Minuten nach dem dritten Treffer verpasste Dinter als er auf das Tor zulief das 1:4 (69.). Weitere klare Einschussmöglichkeiten auf Seiten des VSV Büchig wurden ausgelassen um endgültig die Punkte zu sichern. So auch als sich der eingewechselte Fitterer links klasse durchsetzte und sein Querpass von Barthel weiter zum freistehenden Dinter weitergeleitet wurde und dieser dann an der Fußabwehr des FV-Keepers scheiterte. In dieser Phase als der VSV diese klaren Möglichkeiten liegen ließ kamen die Gastgeber nochmals auf. VSV-Torhüter Nagel wehrte eine Freistoßflanke per Faustabwehr ab und anschließend lenkte er die Kugel über die Latte. Zwei Minuten später parierte er einen Freistoß aus 26 Metern sicher. Die fahrlässige Chancenverwertung der Gäste wurde von den Platzherren nochmals bestraft als man zu zögerlich agierte und Ernst den 2:3-Anschlusstreffer ermöglichte. Allerdings ging diesem Treffer ein Handspiel voraus. Leopoldshafen warf nun alles nach vorne und ermöglichte dem VSV weitere Konterchancen die mehrmals in Überzahl nicht gut zu Ende gespielt wurden. So musste Nagel einen Flachschuss Bark um den Pfosten lenken (84.). Im Gegenzug verfehlte Pfattheichers Kopfball knapp das Gehäuse und Barthel verstolpert wenige Meter vor dem gegnerischen Kasten das Leder. Ebenso hätte Dinter endgültig alles entscheiden können. Die letzte Möglichkeit hatte wiederum Barthel in der Nachspielzeit (90. +5) wiederum brachte er das Leder alleine vor dem Torsteher nicht im Netz unter.
Der VSV machte es sich durch das Auslassen der Hochkaräter selbst schwer und brachte Leopoldshafen zweimal ins Spiel zurück.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann (6. Joram), Becker, Haziri, Zeljko, Horn, Gebhart (79. Tekbs), Greco (70. Fitterer), Barthel, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (10.) Dahm (ET), 0:2 (20.) Barthel, 1:2 (36.) Haut, 1:3 (67.) Pfattheicher, 2:3 (82.) Ernst
Schiedsrichter: Reinhardt Klimek
Wieder fahrlässig drei Gegentreffer kassiert
21. Spieltag, Sonntag, 10. 4. 2011
VSV Büchig - FV Graben II 3:3 (2:1)
Im Heimspiel gegen die Landesligazweite des FV Graben kam die Becker-Truppe nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus und verpasste es mit einem Sieg wieder Boden gutzumachen, da die Konkurrenten ebenfalls nur zu Remis kamen.
Graben begann forsch und hatte die erste Schusschance, ehe fast im Gegenzug Barthel die erste Büchiger Chance nicht nutzen konnte. In der fünften Minute war es Dinter der prima freigespielt wurde aber aus halblinker Position neben das Tor zielte. In der ausgeglichenen Partie kamen die Gäste durch Kraus Kopfballtreffer nach einer Freistoßhereingabe zur 1:0-Führung in der 13. Minute. Dann dauerte es bis zur 30. Minute für eine Büchiger Chance. Barthels Kopfball landete knapp neben dem Kasten. Vier Minuten später zielte er genauer und setzte Gebharts scharfe Ecke per Kopf zum 1:1 ins Grabener Netz. Büchig übte nun mehr Druck aus und kam nach zwei weiteren Eckbällen durch Gebhart zum 2:1-Führungstreffer (38.), als der VSV-Routinier im Strafraum an das Leder kam und dieses überlegt ins lange zirkelte. Kurz vor dem Wechsel parierte VSV-Torhüter noch einen Freistoß aus fast 30 Metern zur Ecke.
Nach der Pause hatte Pfattheicher die Möglichkeit zu erhöhen, doch sein Volleyschuss lenkte Grabens Keeper Ruf an den Pfosten. In der Folgezeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel und eroberten sich teilweise klare Vorteile, da Büchig viele Abspielfehler unterliefen und auch die Aggressivität in den Zweikämpfen fehlte. So auch beim 2:2-Ausgleichstreffer als man zu fahrlässig agierte. Kraus konnte an der Strafraumgrenze entlang ohne energisches Eingreifen die Kugel zurecht legen und traf nur den Pfosten. Fischer reagierte am schnellsten und schloss den Nachschuss aus halblinker Position flach ins Büchiger Tor erfolgreich ab. Dieser Treffer beflügelte den Gast noch mehr, hatte aber Glück als Pfattheichers Freistoß (62.) auf die Latte knallte. Dann kamen die Gäste zu zwei weiteren sehr guten Chancen. Zunächst verhinderte Nagel mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer. Drei Minuten später (73.) traf Graben nochmals den Pfosten und wenige Augenblicke später rettete Becker fünf Meter vor dem eigenen Kasten. Büchig bettelte förmlich um ein Gegentor. Aber zunächst bekam Barthel nach klasse Pass von Pfattheicher eine Großchance und jagte den Ball über den Kasten (79.). Im Gegenzug kam der Gast zur Führung durch leichtfertiges Abwehrverhalten des VSV. Wieder ließ man Kraus am Strafraum gewähren, seinen satten Schuss konnte Nagel zur Seite abwehren. Aber kein Büchiger setzte nach und so konnte erneut Fischer aus fast gleicher Position mit seinem zweiten Tor das 2:3 (80.) für Graben erzielen. Nun schienen die Punkte für den VSV davon zu schwimmen. Nagel entschärfte dann noch einen Freistoß (82.) aus 17 Metern, bevor im direkten Konter Barthel mit dem Kopf eine präzise Greco-Hereingabe in den linken oberen Winkel zum 3:3-Endstand versenkte. In der letzten Minute bot sich beiden Mannschaften eine letzte Einschussgelegenheit. Zunächst war es ein Grabener Akteur der aus acht Metern alleine vor Nagel den Ball über das Gehäuse setzte. Mit dem letzten Angriff direkt an die Großchance des Gastes scheiterte Zeljko mit einem Flugkopfball am glänzend reagierenden Gästekeeper.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri (81. Greco), Baytaroglu, Horn, Gebhart (77. Joram), Zeljko, Barthel, Pfattheicher, Dinter (40. Tekbas)
Tore: 0:1 (13.) Kraus, 1:1 (34.) Barthel, 2:1 (38.) Gebhart, 2:2 (56.) Fischer, 2:3 (80.) Fischer, 3:3 (83.) Barthel
Schiedsrichter: Rene Söllner; Zuschauer: 97
VSV Büchig holt sich mit 3:0-Erfolg Platz fünf zurück
20. Spieltag, Sonntag, 3. 4. 2011
Fvgg Weingarten - VSV Büchig 0:3 (0:0)
Von Beginn an entwickelte sich eine gute und temporeiche Partie. Weingarten hatte nach wenigen Minuten die erste Chance, scheiterte aber an Nagel. Büchig konnte sich anschließend zwei gute Aktionen erspielen, die aber nichts Zählbares einbrachten. In der 23. Spielminute bot sich Dinter nach Zeljkos klugem Pass die bis dahin beste Möglichkeit, doch Weingartens Keeper parierte stark. Nach einer halben Stunde traf Dinter nur das Außennetz und auf der anderen Seite entschärfte VSV-Torhüter Nagel einen Schuss aus 13 Metern (34.). Büchig bekam nun etwas mehr Vorteile und kam zu weiteren Chancen einen Querpass wurde vor der Linie gerettet und Horn zielte aus elf Metern freistehend zu ungenau. Aber auch Weingarten hatte vor dem Wechsel noch die Gelegenheit in Führung zu gehen, doch Haziri rettete vor einem einschussbereiten FV-Akteur. In der 42. Minute musste Becker nach einem Konter der Gastgeber klären und im direkten Gegenzug setzte sich Dinter durch aber sein Schuss aus 15 Metern ging über den Kasten.
Nach dem Seitenwechsel weiter hohes Tempo beider Mannschaften. Nach einem Büchiger Freistoß tief in der Hälfte der Gastgeber entwickelte sich ein Konter und Weingarten wäre fast in Führung gegangen. Unmittelbar danach leitete der VSV selbst einen schnellen Angriff ein Weingartener Abwehrspieler konnte gerade noch vor Barthel klären. Die Büchiger Führung erzielte in der 50. Spielminute Barthel, der eine Pfattheicher-Hereingabe per Kopf ins Weingartener Gehäuse bugsierte. Sieben Minuten später verhinderte Weingartens Keeper mit einer Glanztat gegen Pfattheichers Schlenzer eine Vorentscheidung. Nach einer Stunde Spielzeit schlich sich wieder einmal Leichtsinn ins Büchiger Spiel und Nagel musste zweimal den Ausgleich verhindern. Genau in diese Phase fiel das 0:2. Baytaroglus setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und sein Querpass zu Barthel wurde noch abgeblockt, doch Gebhart schnappte sich das Leder, umspielte einen Gegenspieler und schob überlegt zum 0:2 (64.) Weingarten gab aber nie auf musste aber am Ende doch Kräfte mit zunehmender Hitze lassen. Die Begegnung wurde bereits um 11 Uhr angepfiffen. In der Schlussphase hatte der VSV dann noch klare Chancen den Sack zuzumachen, doch Weingartens Torsteher verhinderte die endgültige Entscheidung. Auf der anderen Seite waren die Gastgeber nicht ungefährlich und mit einem möglichen Anschlusstreffer wäre die Partie nochmals spannend geworden. Büchig wusste aber dies zu verhindern und Dinter setzte in der Schlussminute nach einem Konter und einem Freilauf auf den Torhüter zu den 0:3-Endstand.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Baytaroglu (75. Joram), Horn, Gebhart (69. Tekbas), Zeljko, Barthel (75. Greco), Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (50.) Barthel, 0:2 (64.) Gebhart, 0:3 (90.) Dinter
Schiedsrichter: Philipp Mößner
FC West holt sich in der Nachspielzeit drei wichtige Punkte
19. Spieltag, Sonntag, 27. 3. 2011
VSV Büchig - FC West 2:3 (1:1)
Im Heimspiel stellte sich mit dem FC West der erwartet spielstarke Gegner vor und bereits in der ersten Spielminute musste Büchigs Torsteher Kevin Nagel mit einer Glanzparade nach einer Direktabnahme eines West-Stürmers einen frühen Rückstand verhindern. Aber auch der VSV kam nach fünf Minuten zu seiner ersten Chance, aber Dinter zielte nach einem Konter in aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbei. Der FC West übernahm aber mehr und mehr die Initiative und in der elften Minute musste Haziri für den schon geschlagenen Nagel auf der Linie klären. Eine weitere Torchance für den VSV hatte Luhmann, aber sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der 18. Minute erzielte der FC West das 0:1, was aus Büchiger Sicht etwas unglücklich war, da Spielertrainer Becker den eher harmlosen Schuss von Inci unhaltbar für Nagel abfälschte. Direkt nach Wiederanspiel hatte Dinter seine zweite Großchance und hätte unmittelbar nach der Gästeführung ausgleichen können, aber wiederum vergab er freistehend vor dem Tor. Besser machte es Horn in der 22. Minute als er nach einer feinen Kombination von Gebhardt und Pfattheicher überlegt zum 1:1 ausgleichen konnte. Danach hatte der FC West in der 26. und 27. Minute noch zwei Chancen erneut in Führung zu gehen, aber man ging aus Büchiger Sicht etwas glücklich mit 1:1 in die Pause.
Auch in der zweiten Halbzeit begann der FC West sehr druckvoll und in der 52. Minute bewahrte wiederum Nagel mit einer Glanzparade nach einem Fernschuss seine Mannschaft vor einem Rückstand und auch eine Minute später war der VSV im Glück, dass der FC West kein Kapital aus seinen Chancen im Fünfmeterraum nicht nutzen konnte. Es dauerte bis zur 65. Minute, bis der VSV wieder eine Torchance hatte, aber der Freistoß von Zeljko wurde vom Gäste-Torwart pariert. Im Gegenzug hatte der FC West wieder eine gute Torchance und der Konter vom VSV wurde von Dinter knapp verzogen. Nagel hielt in der 74. Minute seine Mannschaft erneut im Spiel, als er mit einer weiteren Glanzparade den Rückstand verhinderte, aber als sich schon jeder mit einer Punkteteilung abgefunden hatte, begann eine turbulente Schlussphase. In der 80. Minute erzielte der FC West das verdiente 1:2 durch Welle und sah eigentlich wie der sichere Sieger aus, aber der VSV gab nicht auf und erzielte in der 88. Minute sogar noch den glücklichen Ausgleich durch Pfattheicher in Unterzahl, da Haziri in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Der VSV wollte nun zu viel und anstelle den Punkt zu sichern war man zu offen und fing sich in der Nachspielzeit durch Nölting noch das 2:3 ein.
Der FC West war eigentlich über die gesamte Spielzeit die bessere und aktivere Mannschaft und hat die alles in allem faire Partei verdient gewonnen.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Joram, Baytaroglu (70. Huber), Gebhart (85. Fitterer), Horn, Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (18.) Inci, 1:1 (22.) Horn, 1:2 (80.) Welle, 2:2 (88.) Pfattheicher, 2:3 (90.+3) Nölting
Gelb-Rot: Haziri (86.)
Schiedsrichter: Markus Gadinger; Zuschauer 96
Enttäuschends 1:1-Remis beim abstiegsgefährdeten GSK
18. Spieltag, Sonntag, 20. 3. 2011
GSK Karlsruhe - VSV Büchig 1:1 (0:1)
Mit einem enttäuschenden Ergebnis endete die Partie des VSV beim bisherigen Tabellenvorletzten GSK Karlsruhe. Obwohl alles nach Wunsch verlief büßte man zwei Zähler um die vorderen Plätze ein. Dinter brachte den VSV bereits nach fünf Minuten in Führung. Nagels weiter Abschlag verfehlten zwei GSK-Akteure sowie Barthel und Dinter hatte frei Fahrt nach dem er seinen Gegenspieler überlief und zum 0:1 vollstreckte. Auf dem schwer bespielbaren holprigen Geläuf kam kein gutes, aber dennoch intensives Spiel zustande. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber einer ersten Chance durch eine Direktabnahme von der linken Seite die Nagel über die Latte lenkte. Auf der Gegenseite prüfte Zeljko ebenfalls mit einem satten Direktschuss den GSK-Schlussmann. Eine der besten Möglichkeiten hatte dann Barthel mit einem Kopfball, der allerdings äußerst knapp den Kasten verfehlte. So blieb es bei der knappen Führung des VSV in einer ausgeglichenen Partie zur Pause.
Unmittelbar nach Wiederbeginn hatte Dinter nach klasse Pass von Pfattheicher das zweite Tor auf dem Fuß, doch der GSK-Torhüter parierte mit einem hervorragenden Reflex. Anschließend neutralisierten sich beide Seiten und Chancen waren Mangelware. Nach einer Stunde Spielzeit wurde man beim VSV etwas sorglos und wurde prompt mit dem Ausgleich bestraft. Nach einem unnötig verursachten Foul auf der linken Außenbahn kamen die Gastgeber durch diesen direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 (62.). Der Ball senkte sich mit Effet über Torhüter Nagel weg und schlug im rechten oberen Toreck ein. Danach bekamen die Gastgeber mehr Oberwasser und kamen nun zu einigen sehr guten Chancen. Die Büchiger Defensive wankte ein ums andere Mal und hatte Glück nicht in Rückstand zu geraten. Nach einer Eckballhereingabe landete ein Kopfball an der Latte und wurde erneut zur Ecke geklärt. Diese brachte einen erneuten Lattentreffer per Kopf nach sich und Nagel musste anschließend retten. Büchig stand nun unter Druck und VSV-Keeper Nagel musste weitere zweimal ernsthaft eingreifen um einen Gegentreffer zu verhindern. Auf der anderen Seite brachte die Becker-Truppe nicht mehr viel zustande. Zu umständlich trug man die Angriffe vor und verlor auch zu schnell den Ballbesitz. In den Schlussminuten verfehlte Gebhart knapp das Ziel und in der Nachspielzeit, unmittelbar vor dem Abpfiff scheiterte Huber mit einem satten Flachschuss am GSK-Torhüter.
Am Ende musste sich der VSV mit einem Punkt begnügen und verlor den Anschluss an die Verfolger des Spitzenreiters TV Spöck.
Mit bester Mann auf dem Platz war der Unparteiische, der mit der insgesamt fairen Begegnung wenig Probleme hatte.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Baytaroglu (78. Horn), Greco (56. Huber), Gebhart, Zeljko, Barthel, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (5.) Dinter, 1:1 (62.) Genc
Schiedsrichter: Folker Höfs
VSV Büchig sichert sich gegen starken KSV drei Zähler
17. Spieltag, Sonntag, 13. 3. 2011
VSV Büchig – Karlsruher SV 2:1 (0:0)
Im Duell der beiden punktgleichen Tabellennachbarn behielt der VSV Büchig dank einer Steigerung in der letzten 20 Minuten knapp mit 2:1 die Oberhand. Die Gäste bestimmten lange Zeit das Spiel mit hohem läuferischen Aufwand und gutem Passspiel, das dem VSV viel Kopfzerbrechen bereitete. Bereits in der dritten Minute musste VSV-Keeper Nagel einen Kopfball entschärfen und in der achten Spielminute fischte er einen Freistoß aus 26 Metern von Skurjatin aus dem Winkel. Die Gäste überbrückten das Mittelfeld mit schnellen und klugen Vorstößen und die Heimmannschaft hatte immer wieder das Nachsehen und verursachte mehrere Freistöße in Strafraumnähe. Nach gut einer Viertelstunde kam der VSV etwas besser in die Partie und hatte seine erste Möglichkeit durch Dinter, dessen Schuss vor der Linie abgewehrt wurde. Der KSV machte weiter viel Druck ohne allerdings klare Torchancen herauszuspielen, obwohl fast jeder Angriff Gefahr bedeutete. In der 31. Minute zielte Skurjatin per Freistoß aus 25 Metern knapp vorbei und wenige Minuten später blieb ein weiterer Freistoß der Karlsruher in der Büchiger Abwehr hängen. Im Gegenzug bot sich Dinter per Konter die nächste Büchiger Chance, nach dem er seinen Gegenspieler überlief und den Ball am Torhüter vorbei zirkelte und knapp das Tor verfehlte. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dem Gast durch einen weiteren Freistoß eine Möglichkeit die aber nichts einbrachte.
Auch im zweiten Abschnitt waren die aggressiven und quirligen Gäste zunächst die spielbestimmende Mannschaft, aber die besseren Einschussmöglichkeiten besaß der VSV. So war es Zeljko der nach einem Konter Dinters Hereingabe aus sieben Metern nicht richtig traf und diese Großchance (63.) zur Führung verpasste, was sicherlich den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätte. Die Becker-Truppe hatte sich nun besser auf das Kombinationsspiel der Gäste eingestellt und kam in der 67. Spielminute etwas überraschend zur 1:0-Führung. Die Gäste brachten die Kugel nicht aus der Gefahrenzone und Barthels flache Hereingabe bugsierte Luhmann aus einem Meter über die Linie, nachdem er einen Tick schneller als sein Wiedersacher war. Die Gäste waren natürlich geschockt und konnten dennoch in der 79. Minute durch Tarlakjan den Ausgleich erzielen, als er freistehend eine Flanke im Büchiger Kasten unterbringen konnte. In einem offenen Schlagabtausch in der Schlussphase in der der VSV vielleicht etwas mehr zuzulegen hatte, als die Gäste, die vermutlich durch ihr vorangegangenes hohes Tempo nun Kräfte ließen, gelang Dinter in der 86. Spielminute nach einem weiteren klug vorgetragenen Konter die Entscheidung, als er seinem Gegenspieler davonlief und dem Torhüter mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance ließ und dem VSV einen wertvollen Dreier bescherte. In der Schlussminute sah KSV-Akteur Skurjatin die Gelb-Rote Karte.
Das Nachbarschaftsderby wurde von einem souverän leitenden Unparteiischen begleitet, der trotz mehrerer Gelber Karten die insgesamt faire Begegnung immer im Griff hatte.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Baytaroglu, Tekbas, Gebhart (80. Greco), Zeljko (73. Fitterer), Barthel, Pfattheicher, Dinter
Tore: 1:0 (67.) Luhmann, 1:1 (79.) Tarlakjan, 2:1 (86.) Dinter
Gelb-Rote Karte: Skurjatin (90.) Karlsruher SV
Schiedsrichter: Markus Bender; Zuschauer: 92
Tabellenletzter holt durch Verstärkung die Punkte ab
15. Spieltag, Samstag, 27. 11. 2010
VSV Büchig - FC Spöck II 2:3 (1:2)
Einen Rückschlag musste der VSV im letzten Vorrundenspiel gegen den Tabellenletzten FC Spöck II bei der 2:3-Heimniederlage hinnehmen. Spöck nutzte den Spielausfall der ersten Mannschaft und setzte kurzfristig und unmittelbar vor der Partie noch einige Spieler in der Zweiten ein, was natürlich für etwas Brisanz sorgte. Dennoch war die Niederlage vermeidbar, da man in der ersten Halbzeit zu zögerlich auf Büchiger Seite agierte und auch die Aggressivität vermissen ließ. Spöck gelang früh (6.) durch Solinas das 0:1 aus spitzem Winkel. Horn und Gebhart hatten dann gute Chancen den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht gelang. Auf der anderen Seite erzielte Seeger nach einer scharfen und abgefälschten Hereingabe das 0:2 (26.) als er den Ball wiederum aus leicht spitzem Winkel an Nagel vorbei ins Netz bugsierte. Drei Minuten später besaß Pfattheicher per Handelfmeter die Chance zum Anschluss, doch setzte der ansonsten sichere Büchiger Schütze das Leder an den Außenpfosten. In der 40. Spielminute gelang dann Greco per Freistoßtreffer das 1:2 (40.) und der VSV war wieder im Spiel.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Becker-Truppe Moral. Das Spiel fand ausschließlich in Richtung Spöcker Tor statt, die in Hälfte zwei nur in der Defensive standen. Daraus resultierten mehrere hochkarätige Chancen die nicht genutzt wurden. So war es zunächst zweimal Pfattheicher (55./58.) der den möglichen Ausgleich hätte erzielen können. Weitere sehr gute Einschussgelegenheiten wurden von den Platzherren nicht genutzt. Eine weitere Großchance besaß Zeljko (68.) der perfekt freigespielt wurde aber zu überhastet aus 13 Metern abschloss. Eine Minute später zeigte der gute Unparteiische nach einem Foul an Gebhart erneut auf den Punkt. Pfattheicher verwandelte diesen Strafstoß souverän zum 2:2-Ausgleich. Auch in der Schlussphase hatte der VSV die Siegchance doch scheiterte man auch weiterhin. Pech hatte Büchig in der 86. Spielminute als Zeljko aus halblinker Position nur das Lattenkreuz traf und im Gegenzug gelang dem FC Spöck mit der ersten Chance überhaupt in der zweiten Halbzeit durch Maliha das 2:3 was den Spielverlauf eigentlich auf den Kopf stellte. Der VSV tat in der ersten Hälfte zu wenig und verlor hier das Spiel und drei wichtige Zähler.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Baytaroglu (30. Haziri), Fitterer, Horn, Gebhart, Tekbas (70. Huber), Zeljko, Pfattheicher, Greco (84. Förster)
Tore: 0:1 Solinas (6.), 0:2 (29.) Seeger, 1:2 (40.) Greco, 2:2 (69.) Pfattheicher (FE), 2:3 (87.) Maliha
Schiedsrichter: Marco Gindner; Zuschauer: 81
VSV vergibt zahlreiche hochkarätige Chancen zum höheren Erfolg
14. Spieltag, Sonntag, 21. 11. 2010
FV Liedolsheim - VSV Büchig 1:2 (0:1)
Auch die erste Mannschaft hatte es mit einem tiefen und nicht gerade guten Platzverhältnissen zu tun und zeigte eines ihrer besten Spiele in dieser Saison und gewann am Ende hochverdient. Bereits nach fünf Minuten hatte Zeljko die Führung auf dem Fuß als er alleine vor dem Tor auftauchte und das Leder über das Tor setzte. Büchig war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich mehrere hochkarätige Chancen. So war die Führung durch Pfattheichers Kopfballtreffer in der 13. Spielminute folgerichtig. Nur zwei Minuten besaß Pfattheicher die nächste Großchance als er frei vor dem Torhüter an diesem scheiterte. Fünf Minuten später vergab der VSV gleich dreimal in einer Szene das 0:2. Zeljko spielte sich links durch und scheiterte an der Fußabwehr des Torhüters, der Nachschuss von Pfattheicher wurde von der Linie gekratzt und kam wieder zu Pfattheicher der dann aus elf Metern nochmals am Torhüter des FV Liedolsheim scheiterte. Im direkten Gegenzug verfehlte der FV den Büchiger Kasten knapp und in der 20. Minute zeigte der gute Unparteiische auf Foulelfmeter für die Heimmannschaft als VSV-Keeper Nagel im Nachfassen einen FV-Akteur zu Fall brachte. Doch Nagel parierte den von Stoll getretenen Elfer souverän. Die nächste Büchiger Chance hatte Schmid als er sich auf der linken Seite in gute Schussposition brachte und am Torhüter scheiterte, den anschließenden Rückpass von Zeljko fand kein Abnehmer. Auch in der Folge beherrschte Büchig das Spiel und Gegner und erspielte sich die nächste Großchance durch einen Konter über den agilen Tekbas. Nach Gebharts Pass auf Zeljko hätte dieser schon alleine auf das Tor zulaufen können, doch er passte zu Pfattheicher der dann am herausstürzenden Keeper hängen blieb. Zu diesem Zeitpunkt hätte der VSV wesentlich deutlicher in Führung liegen müssen. Der FV Liedolsheim hatte in der 43. Minute eine gute Schusschance durch Mönch der nach einer weiten Flanke den Ball volley weit am Tor vorbeidrosch. Eine Minute später vertendelte der VSV das Leder im Aufbau und Nagel parierte klasse zur Ecke.
Auch die zweite Hälfte begann der VSV forsch und hatte gleich wieder gute Chancen. Gebhart (49.) setzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze neben das Tor und Schmids (55.) Schussversuch nach einem langen Ball wurde noch zur Ecke abgefälscht. Eine Minute später erkämpfte sich Zeljko in der gegnerischen Hälfte die Kugel und bediente Pfattheicher. Dieser passte zu Gebhart der auf der rechten Seite sich freilief und den Torhüter überlegt zum 0:2 überwand. Die beste Möglichkeit in Hälfte zwei für Liedolsheim hatte dann Jakubi (65.) als er alleingelassen wurde und nach einer Hereingabe den Ball zu schwach und genau auf Nagel bugsierte. Postwendend sorgte eine starke Büchiger Kombination für die nächste Gelegenheit doch Baytaroglu setzte den Ball neben das Tor. Völlig aus dem Nichts bekamen die Gastgeber in der 77. Spielminute noch einen Foulelfmeter zugesprochen den Crocoll diesesmal sicher zum 1:2 verwandelte. Zu mehr reichte es für Liedolsheim aber nicht, denn der VSV ließ nichts mehr anbrennen und hatte selbst noch weitere Chancen liegen lassen. In der 89. Spielminute lief Pfattheicher von der eigenen Hälfte alleine auf das gegnerische Tor zu und wurde von Kühn von hinten von den Beinen geholt was logischerweise die Rote Karte nach sich zog. Am Ende blieb es beim hochverdienten Sieg der eigentlich schon in der ersten Hälfte in trockenen Tüchern hätte sein können. Mit einer überragenden Laufbereitschaft und Einsatzwillen sorgte man für den Grundstock des Erfolgs.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Becker, Haziri, Baytaroglu, Schmid (84. Fitterer), Gebhart, Horn, Zeljko, Pfattheicher, Tekbas
Tore: 0:1 (13.) Pfattheicher, 0:2 (56.) Gebhart, 1:2 (77.) Crocoll (FE)
Rote Karte: (89.) Kühn (FVL)
Schiedsrichter: Nikolai Kimmeyer
Kurioses Gegentor bringt den VSV Büchig um den Erfolg
13. Spieltag, Sonntag, 14. 11. 2010
DJK Daxlanden - VSV Büchig 1:1 (0:1)
Der VSV Büchig brachte sich wieder einmal selbst um den Erfolg und musste bei DJK Daxlanden mit dem 1:1 zwei verschenkten Punkten nachtrauern. Die Gastgeber hatten durch einen Distanzschuss in der achten Minute die erste Gelegenheit, bevor Pfattheicher nach klasse Zuspiel von Dinter völlig frei vor dem Tor zu hastig abschloss und die Kugel neben das Tor setzte (12.). Bei einem flach getretenen Freistoß von der linken Seite war VSV-Keeper Nagel zur Stelle, der den verletzten Bichelhuber gut vertrat. Auf der anderen Seite wurde ein Huber-Kopfball zur Ecke abgeblockt und nach dieser setzte Zeljko den Ball per Kopf über den DJK-Kasten.
In der 26. Minute war es Huber der auf der linken Seite bei einem Konter von Pfattheicher bediente wurde, doch diese sehr gute Möglichkeit konnte Huber nicht nutzen und jagte den Ball neben das Tor. Nach etwas mehr als einer halben stunde kam Daxlanden zu einer Doppelchance. Zunächst konnte Nagel einen Schlenzer ins lange Eck gerade noch abwehren und im Nachsetzen scheiterte die DJK an der Fußabwehr des Büchiger Torhüters. In der 34. Minute brachte Huber (Foto) den VSV mit 1:0 in Front als er nach einer Flanke von Schmid freistehend vor dem Tor auftauchte und das Leder aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken musste. Die letzte Möglichkeit in Hälfte eins hatte Daxlanden durch einen Freistoß vom rechten Büchiger Strafraumeck. Nagel lenkte per Faustabwehr den Ball zur Ecke.
Im zweiten Spielabschnitt hatte wieder die DJK die erste Möglichkeit mit einem Schussversuch aus der zweiten Reihe, doch auch diesesmal zu hoch angesetzt. Nach einer Ecke von Huber wurde Pfattheichers Schuss aus 14 Metern per Kopf zu einer weiteren Ecke abgewehrt, die dann Zeljko per Kopf verlängerte und Gebharts satter Volleyschuss an der 16er-Kante genau in den Armen des DJK-Keepers landete. Nach einer Stunde Spielzeit tat der VSV nun zu wenig und überlies den Gastgebern viel zuviel Raum. Diese wurden nun stärker und kamen auch zu gefährlichen Situationen vor dem Büchiger Tor, so dass das 0:1 nun auf wackeligen Füßen stand. Zu wenig sorgte man auf Büchiger Seite für Entlastung und die Kontermöglichkeiten spielte man nicht gut aus, so dass Daxlanden am Drücker blieb und der Ausgleich eigentlich folgerichtig war. Unmittelbar vor dem Gegentreffer hatte der VSV aber noch eine gute Gelegenheit (78.) nach langer Zeit nicht nutzen können und bestrafte sich eine Minute später selbst. Das zustande kommen des Büchiger Gegentores war wieder einmal typisch. Mit großer Hilfe verhalf man dem Gegner zum 1:1 durch Federmann der Unentschlossenheit der Büchiger Abwehr von Baytaroglu und Becker sowie Torhüter Nagel zum allerdings verdienten Ausgleich ausnutzte. Die insgesamt faire Partie hatte einen souverän leitenden Unparteiischen.
VSV Büchig:
Nagel, Luhmann, Horn, Becker, Joram (22. Gebhart), Huber, Tekbas (68. Greco), Schmid (56. Baytaroglu), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (34.) Huber, 1:1 (79.) Federmann
Schiedsrichter: Tim Rößler
VSV bringt sich wieder durch Abwehrfehler ins Hintertreffen und verliert
12. Spieltag, Sonntag, 7. 11. 2010
VSV Büchig - ASV Hagsfeld 1:3 (1:2)
Wieder einmal musste der VSV in einem Heimspiel einem Rückstand hinterherlaufen. Wieder einmal verschlief man die erste halbe Stunde und überließ einem lauffreudigeren, zweikampfstärkeren und geistig frischerem Gegner das Feld. Wieder einmal unterstützte man den Gegner bei dessen Torerfolgen tatkräftig. Dennoch hatte der VSV die erste Schussgelegenheit nach zwei Minuten als Greco von der linken Seite am langen Eck vorbei zielte. Danach bestimmte aber der ASV Hagsfeld im Derby die Partie und hatte selbst in der vierten Minute die erste Möglichkeit, als Bichelhubers Faustabwehr nach einer Ecke wieder bei Schmidt landete und dieser aus 15 Metern neben das Tor zielte. Doch in der achten Minute kamen die Gäste zum 0:1. Nach einer langen Freistoßflanke war man in der Büchiger Abwehr nicht in der Lage dem Ball entgegenzugehen. Dies tat Falk und köpfte die Kugel ins lange Eck. Hagsfeld nutzte in der 17. Minute die Lethargie der Heimmannschaft aus und kam mit großer Unterstützung zweier Abwehrspieler und Torsteher Bichelhuber, die sich gegenseitig behinderten, zum 0:2, als Moritz aus neun Metern danke sagte und ins leere Tor einschob. Auch danach wachte man auf Büchiger Seite nicht auf und hatte durch Zeljko dennoch eine Großchance (20.). ASV Lünenschloß parierte gegen den alleine stehenden Zeljko. Erst nach einer halben Stunde kam die Becker-Truppe ins Spiel und eroberte sich nun leichte Vorteile. Nach einem Doppelpass zwischen Pfattheicher und Greco verfehlte Pfattheicher (34.) knapp den Kasten. Einen Freistoß setzte dann Gebhart über das ASV-Tor (40.) und eine Minute später hätte es durchaus handelfmeter geben können als Scherer eine Hereingabe mit dem Arm abblockte. Der beste Büchiger Angriff sorgte schließlich doch noch für den 1:2-Anschlusstreffer (43.). Zeljkos Volleyabnahme nach Luhmanns präziser Flanke ließ Lünenschloß keine Abwehrchance.
Nach dem Wechsel kam der VSV aggressiver und aus der Kabine und Greco verfehlte sofort knapp das gegnerische Tor. Die Heimmannschaft erspielte sich nun gute Chancen, vergab diese allerdings teilweise leichtfertig. Zunächst zielte Horn per Kopf aus achte Metern knapp vorbei (53.), ehe ein kapitaler Fehlpass Falk alleine auf das Büchiger Tor zulaufen lies und dieser ohne Probleme prompt das 1:3 (59.) erzielte. Mit dem eingewechselten Dinter kam dann noch mehr Schwung ins Büchiger Spiel. Pfattheicher bediente Zeljko und dieser stand wieder alleine vor dem Torhüter und scheiterte an dessen Fußabwehr (62.) Zwei Minuten später musste Lünenschloß erneut mit einer Fußabwehr gegen Dinter retten. Erst in der 70. Minute kam der ASV Hagsfeld zu seiner ersten Chance in Hälfte zwei als man in der Büchiger Abwehr wieder zu zaghaft agierte und Glück hatte, dass der ASV aus kurzer Distanz über das Tor zielte. Die Gastgeber versuchten alles, machten Druck, erspielten sich weiter Chancen, aber es war immer wieder ein Hagsfelder Abwehrbein dazwischen zum klären. Eine Großchance besaß Huber der aus nicht einmal zwei Metern den Ball über die Latte bugsierte. Ein Konter des ASV führte fast zum vierten Treffer, ehe der VSV nochmals zwei gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer besaß. In der letzten Minute parierte Bichelhuber nach einem weiteren Konter der Gäste einen möglichen Gegentreffer.
Am Ende blieb es beim nicht unverdienten Hagsfelder Sieg, denn die Gäste zeigten von Anfang bis zum Schluss die Einstellung die notwendig ist.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Horn, Haziri (73. Fitterer), Baytaroglu, Schmid (68. Huber), Gebhart, Tekbas (55. Dinter), Zeljko, Pfattheicher, Greco
Tore: 0:1 (8.) Falk, 0:2 (17.) Moritz, 1:2 (43.) Zeljko, 1:3 (59.) Falk
Schiedsrichter: Johannes Bacher; Zuschauer: 87
VSV behauptet sich im Spitzenspiel beim FV Daxlanden mit 3:2-Erfolg
11. Spieltag, Sonntag, 31. 10. 2010
FV Daxlanden - VSV Büchig 2:3 (1:2)
Mit einem nicht unverdienten 3:2-Auswärtserfolg meldete sich der VSV Büchig in der Spitzengruppe zurück. Daxlanden hatte in der zweiten Minute ein Kopfballchance durch Owen in der von beiden Seiten zunächst vorsichtig geführten Partie. Mit einem schnell vorgetragenen Konter über die rechte Seite brachte Dinter, der seinen Gegenspielern davon lief und mit einem Flachschuss ins lange Eck erfolgreich war, den VSV mit 1:0 in Führung. Doch diese hatte nur drei Minuten bestand, denn dann konnte Daxlanden ausgleichen. Zunächst zaghaftes Abwehrverhalten brachte den FVD aus acht Metern und sehr spitzem Winkel zum Torschuss, den Bichelhuber mit einer Fußabwehr parierte. Den Nachschuss sette Rayher aus kurzer Distanz unter die Latte zum 1:1. Kurz darauf hatte Greco per Freistoß nur in die Mauer gezielt und auf der anderen Seite musste Bichelhuber sich lang mchen nachdem ein Abspielfehler den FVD in Schussposition brachte. Nach einer halben Stunde landete ein leicht abgefälschter Dinter-Schuss neben dem Tor und daraus resultierte eine Serie von Eckstößen für den VSV bei denen es kedesmal im Daxlandener Strafraum gefährlich wurde. Einen weiteren Freistoß für den VSV aus 26 Metern zirkelte Gebhart zum 1:2 (38.) ins Netz der Gastgeber. Diese hatten in der 45. Spielminute ebenfalls eine Freistoßgelegenheit durch Yilmaz, doch Bichelhuber im Büchiger Kasten parierte glänzend.
Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst wieder, so dass mit Grecos Aufsetzer aus 21 Metern, der knapp am Tor vorbei zischte, nach 56 Minuten die erste nennenswerte Szene gab. Aber fast im Gegenzug zielte Rayher aus 19 Metern zu hoch. In der nun hektischen und durch viele Fouls unterbrochenen Partie bekamen die Gastgeber in der 66. Minute einen Strafstoß zugesprochen, den Yilmaz sicher zum 2:2 verwandelte. Unmittelbar danach zwang Dinter den FVD-Keeper zu einer Faustabwehr die bei Gebhart landete und dessen flache Hereingabe brachte Pfattheicher aussichtsreich nicht unter Kontrolle. Mit einem weiteren klasse Konter über Dinter, dessen Abspiel zu Pfattheicher zu ungenau kam, hätte man mehr daraus machen müssen. In der 79. Spielminute versuchte es Rayher erneut aus der Distanz, doch auch diesesmal ohne Erfolg. In der turbulenten Schlussphase wurde Gebhart im Strafraum gelegt und Pfattheicher verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:3 (81.). Zuvor stürmten Zuschauer der Gastgeber aufs Spielfeld und wollten Gebhart, der nach Behandlung an der Seitenlinie entlang lief um wieder ins Spiel zurückzukehren an den Kragen. Ein Menschenauflauf sorgte für einige Minuten für Verzögerung. Daxlanden kam dann noch zu zwei guten Chancen, durch Yilmaz Freistoß und einen Flachschuss, doch Bichelhuber war beide Male auf dem Posten und klärte souverän. In der 90. Minute zeigte der Unparteiische noch einmal auf den Punkt für die Gastgeber. Doch diesesmal jagte Yilmaz die Kugel am Tor vorbei, so dass es nach der fünfminütigen Nachspielzeit beim 3:2-Erfolg des VSV blieb, der durch Kampfgeist und einer guten Defensivleistung gepaart mit gutem Offensivspiel zustande kam.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Horn, Haziri, Baytaroglu (74. Schmid), Tekbas (89. Joram), Gebhart, Greco (85. Fitterer), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (19.) Dinter, 1:1 (22.) Rayher, 1:2 (38.) Gebhart, 2:2 (66.) Yilmaz (FE), 2:3 (81.) Pfattheicher (FE)
Schiedsrichter: Volker Killus
VSV sichert sich endlich drei Punkte kurz vor dem Abpfiff
10. Spieltag, Sonntag, 24. 10. 2010
VSV Büchig - SG Siemens 3:2 (1:2)
Nach drei Spielen ohne Sieg wollte die Becker-Truppe im Heimspiel gegen die SG Siemens unbedingt einen Dreier einfahren um in der Tabelle auf Tuchfühlung zu den vorderen Mannschaften zu bleiben. Der VSV begann forsch und hatte in den ersten drei Spielminuten durchaus die Chance in Führung zu gehen. Zunächst verpasste Pfattheicher eine flache Hereingabe knapp, dann verfehlte Tekbas aus 18 Metern ebenso knapp das Gästegehäuse und nach einem Solo scheiterte Dinter von der Strafraumgrenze am Gäste-Keeper. In der vierten Spielminute dann die kalte Dusche für die Heimmannschaft als Seyfert eine Flanke von der rechten Seite ungehindert zum 0:1 einnicken konnte. Hier hätten Torhüter Bichelhuber und Haziri dazwischengehen müssen. Nach 17 Minuten versuchte sich Greco mit einem Hammer aus 26 Metern und verfehlte das Siemens-Tor knapp. Im Gegenangriff parierte Bichelhuber einen Distanzschuss zur Ecke. In der 24. Spielminute kamen die Gäste zum 0:2 und zogen sich den Unmut der Büchiger Spieler und deren Anhänger zu. Nach einem Spielerknäuel im Mittelfeld blieben nach einem Zusammenprall zwei VSV-Akteure liegen. Trotz Aufforderns den Ball ins Seitenaus zu befördern zogen es die Gäste vor weiter zu spielen. Bichelhuber konnte zwar den anschließend hart getretenen Schuss abwehren, doch dessen Drall war so unglücklich, dass das Leder ins Tor sprang. Minuten zuvor hatte man auf Büchiger Seite auch den Ball ins Aus gespielt als ein Gästespieler am Boden lag und Betreuung brauchte. Fair play sieht anders aus! Die Gastgeber antworteten wütend und zwei Minuten später verwandelte Pfattheicher an Greco verursachten Foulelfmeter sicher zum 1:2. Auf der anderen Seite zielten die Gäste wiederum nur 120 Sekunden später mit einem Freistoß zu genau und trafen aus 20 Metern nur die Latte. Nach einer halben Stunde hatte Zeljko die große Chance auszugleichen, doch aus sieben Metern schoss er den Torhüter an. Den abprallenden Ball schlenzte anschließend Pfattheicher aus halblinker Position ins lange obere Ecke, doch der Siemens-Torhüter lenkte die Kugel um den Pfosten.Nach dem Seitenwechsel war Büchiger druckvoller und hatte durch Pfattheicher die ersten Gelegenheit (50.). Ein Freistoß aus halbrechter Position hämmerte Greco (59.) an die Querlatte des Gästegehäuses und drei Minuten später nahm Pfattheicher eine Gebhart Flanke mit der Brust an und jagte das Leder zum 2:2 (62.) unter die Latte. Anschließend leistete man sich auf Büchiger Seite viele leichte Ballverluste, oft schon in der eigenen Hälfte beim Spielaufbau. Dies nutzten die Gäste zu einigen gefährlichen Kontern bei denen die Becker-Elf fast nochmals in Rückstand geraten wäre. Der nicht immer sicheren Unparteiische verweigerte dem VSV dann noch einen Foulelfmeter als Pfattheicher zehn Meter vor dem Tor zu Fall gebracht wurde (74.). Eine Minute später besaß der bislang beste Büchiger Torschütze noch eine Großchance die er nicht im Kasten der SG Siemens unterbringen konnte. In der 88. Minute sorgte ein Freistoß für die Entscheidung. Der Unparteiische lies für Büchiger Vorteil laufen und gab dann doch den Freistoß. Gebhart nutzte diese Gelegenheit aus 20 Metern und überlistete den Torhüter der mit einem Schlenzer über die Mauer rechnete, mit einem Schuss in die Torwartecke. Der Jubel auf Büchiger Seite war natürlich groß über die drei Punkte.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Horn, Haziri, Baytaroglu (72. Schmid), Tekbas, Gebhart, Greco (89. Förster), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (4.) Seyfert, 0:2 (24.) Mohr, 1:2 (26.) Pfattheicher (FE), 2:2 (62.) Pfattheicher, 3:2 (88.) Gebhart
Schiedsrichter: Luka Gille; Zuschauer: 48
Ersatzgeschwächter VSV schlug sich in Schlussphase selbst
9. Spieltag, Sonntag, 17. 10. 2010
FV Hochstetten - VSV Büchig 3:2 (0:1)
Gegen den Tabellennachbarn FV Hochstetten kassierte der VSV seine zweite Niederlage in Folge und rutschte weiter ab. Verzichten musste man auf Gästeseite gleich auf mehrere Stammkräfte: Becker, Haziri, Schmid, Fitterer, Huber und Gebhart konnten nicht eingesetzt werden, so dass Spieler der zweiten Mannschaft aufrückten. Dennoch zeigte der VSV lange Zeit eine gute Partie, vor allem im Defensivbereich stand man recht gut, so dass Hochstetten überwiegend mit Distanzschüssen, fast immer von Müller, nicht ungefährlich war. So auch in der achten und 15. Minute. Dazwischen lag eine Büchiger Gelegenheit, doch Pfattheichers flache Hereingabe verfehlten die Mitspieler. Eine Volleyabnahme von Markward parierte Bichelhuber sicher, und anschließend hatte Dinter die große Chance zur Führung als er alleine auf das Tor zulief (21.) aber zu überhastet und kläglich vergibt. Ein abgefälschter Freistoß von Greco meisterte FV-Torsteher Franke stark. Auf der anderen Seite zischte ein Müller-Freistoß knapp über den VSV-Kasten. In der flotten Begegnung hatte Hochstetten mehr Spielanteile und in der 36. Minute eine weitere gute Chance, als man auf Büchiger Seite unachtsam war und Bohr aus 14 Metern am klasse reagierenden Bichelhuber im Büchiger Tor scheiterte. In der 39. Spielminute führte ein schneller Konter zur Führung der Becker-Truppe. Dinter setzte sich vehement durch, scheiterte an der Fußabwehr des Keepers und setzte den Nachschuss zum 0:1 ins Hochstettener Netz. Im Gegenzug musste aber Bichelhuber nochmals glänzend parieren und Luhmann schlug den Ball dann vor der Linie weg.
Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber viel Druck und kamen demnach auch schnell zum 1:1-Ausgleich durch Bohr, der nach einem Stellungsfehler frei zum Schuss kam und ins lange Eck traf. Büchig kam nun etwas aus dem Rhythmus und musste zwei Minuten später noch eine gute Chance Hochstettens zulassen. Der VSV hatte danach aber selbst gleich wieder eine Möglichkeit als Bieringa Pfattheicher in Szene setzte und dieser zehn Meter vor dem Tor gerade noch gestört werden konnte. Nach einer Stunde Spielzeit erzielte Pfattheicher nach einem präzisen Joram-Freistoß aus kurzer Distanz die erneute Führung für den VSV. Das Spiel wog hin und her und Hochstetten machte weiter viel Druck und kam immer wieder über die rechte Abwehrseite des VSV die nun nicht mehr so sicher wirkte wie in Halbzeit ein. Nach einer Ecke (65.) musste ein Büchiger am Pfosten auf der Linie klären und kurz darauf zielte FV-Angreifer Pop, der ansonsten gut aufgehoben war vorbei. Die Büchiger Gegenangriffe waren in dieser Phase nicht mehr so zwingend. Hochstettens Müller, Dreh- und Angelpunkt, streifte mit einem Distanzschuss die Querlatte (78.) und zwei Minuten später wurde Hochstetten für seine Bemühungen belohnt, als man wieder über die linke Seite einen Stellungsfehler von Baytaroglu, der eine Stunde lang aufopferungs kämpfte, ausnutzte und die scharfe Hereingabe Luhmann unglücklich für den VSV ins eigene Tor zum 2:2 bugsierte. Vier Minuten später gelang dem FV Hochstetten sogar noch der 3:2-Siegtreffer. Unterstützt aber wieder durch einen Fehler des eingewechselten Sczesny der seinem Gegenspieler einfach zu viel Freiraum im Strafraum gab. Nagel nutzte diese Gelegenheit natürlich eiskalt aus.
Hochstetten gewann sicherlich aufgrund der Spielanteile und der Mehrzahl an guter Chancen nicht unverdient, aber die Büchiger Notelf hätte sich einen Zähler verdient gehabt.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Horn, Baytaroglu, Bieringa (72. Sczesny), Tekbas, Greco, Joram (85. Schicho), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (39.) Dinter, 1:1 (50.) Bohr, 1:2 (61.) Pfattheicher, 2:2 (80.) Luhmann (ET), 3:2 (84.) Nagel
Schiedsrichter: Simon Froels
Schwaches Abwehrverhalten setzt sich bei erster Saisonniederlage fort
8. Spieltag, Sonntag, 10. 10. 2010
FC Eggenstein - VSV Büchig 4:2 (2:1)
Eklatante Abwehrschwächen sorgten dafür, dass nun auch der VSV Büchig seine erste Saisonniederlage hatte hinnehmen müssen. Bereits in der vierten Minute lag der Ball das erste Mal im Büchiger Kasten. Nach einer weiten Flanke war das Leder lange in der Luft, alle Büchiger einschließlich Torhüter schauten nur zu wie Weiße ungehindert einköpfen konnte. Der VSV antwortete aber schnell, denn in der siebten Spielminute glich Dinter nach klasse Solo von Pfattheicher überlegt zum 1:1 aus. Wiederum nur wenige Minuten später hatte Eggenstein eine nächste gute Chance, Bichelhuber parierte aber stark. Nach einer Büchiger Ecke köpfte Horn (21.) haarscharf am Tor vorbei. Besser machten es die Alemannen drei Minuten später bei der erneuten Führung. Nach einem bösen Schnitzer im Abwehrverhaltender Gäste, das an diesem Tage wieder unterirdisch war, hatte Ferrara aus kurzer Distanz keine Mühe zum 2:1 einzulochen. Ein Freistoß von Greco (26.) aus halblinker Position war zu schwach getreten und landete in den Armen von FC-Keeper Huttinger. Taktisch unklug schien die Maßnahme Zeljko in die Spitze zu befördern und Greco auf die rechte Außenbahn. Kurz darauf landete eine eigentlich gute Kopfbaballabwehr von Luhmann genau bei einem Eggensteiner Spieler und dieser zog volley aus fast 30 Metern ab. Bichelhuber hatte bei diesem Hammer leichte Probleme und musste nachfassen. Viele leichte Ballverluste bereits im Spielaufbau brachten die Gastgeber immer wieder in gute Offensivaktionen. Auch das Büchiger Zweikampfverhalten war eher zu lasch.
Der VSV Büchig kam viel zielstrebiger und druckvoller aus der Kabine und konnte bereits in der 49. Spielminute durch einen herrlichen Kopfballtreffer von Horn zum 2:2 ausgleichen. Eggenstein war durch diesen schnellen Treffer etwas geschockt und die Büchiger Anhängerschar erhoffte sich eine Wende. Doch genau das Gegenteil traf ein. Eggenstein erholte sich schnell und erarbeitete sich durch Aggressivität und mehr Mumm mehr Spielanteile, die zudem durch krasse Abspielfehler und unglaubliches Abwehrverhalten der Büchiger unzterstützt wurden. So war es nicht verwunderlich, dass Ferrara nach einer Ecke erneut aus wenigen Metern das 3:2 (59.) erzielen konnte, wobei alle Spieler des VSV im eigenen Strafraum zu finden waren und wiederum nur zuschauten. Auf Büchiger Seite war kein Aufbäumen gegen die erste Niederlage zu sehen, anstatt produzierte man weiter viele sehr leichte Abspielfehler und hatte außer Pfattheichers 20-Meterschuss keine ernsthafte Möglichkeit mehr. Eggensteins Holstein scheiterte dann noch an Bichelhubers Fußabwehr, bevor Sabadisch nach einer Ecke und Büchiger Tiefschlafs das 4:2 erzielen konnte. Eine souveräne Leistung zeigte der Schiedsrichter.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Horn, Schmid, Gebhart, Greco (72. Huber), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 1:0 (4.) Weiße, 1:1 (7.) Dinter, 2:1 (24.) Ferrara, 2:2 (49.) Horn, 3:2 (59.) Ferrara, 4:2 (70.) Sabadisch
Schiedsrichter: Ralph Martin
Verschlafener erster Hälfte folgte turbulente zweite Halbzeit
7. Spieltag, Sonntag, 3. 10. 2010
VSV Büchig - FV Leopoldshafen 4:4 (1:2)
Gegen den Aufsteiger FV Leopoldshafen tat sich der VSV in der ersten Hälfte sehr schwer. Zu arglos ging man in die Partie und die Gäste hatten in den ersten vier Minuten zwei Chancen durch Ernst's Kopfball und einen Flachschuss den Bichelhuber parierte. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Gäste in Führung gingen. Bei einem Flachschuss aus spitzem Winkel kam Bichelhuber mit dem Fuß noch dran und Haziri konnte den Ball gerade noch vor der Linie klären, allerdings an den Innenpfosten und im zweiten Rettungsversuch bugsierte der Büchiger Innenverteidiger ins eigene Netz zum 0:1 (8.). Auch bach dem frühen Rückstand wachte die Becker-Elf nicht auf und überließ dem FV Leopoldshafen viel zu viele Freiräume die auch vom Gast genutzt wurden. Mit dem druckvollen und lauffreudigen Spiel des Aufsteigers kam Büchig überhaupt nicht zurecht. Auch in den Zweikämpfen war der FVL aggressiver. Dennoch kam die Heimmannschaft nach einer Viertelstunde zum 1:1-Ausgleich, als Pfattheicher einen langen Pass aufnahm und Dinter mit einem Querpass bediente und dieser dann keine Mühe beim Torabschluss hatte. Aber auch danach wurde das Spiel des VSV nicht besser und man sah sich immer wieder den gefährlich vorgetragenen Angriffen der Gäste gegenüber. Nach einer guten Kombination des FVL kam Baze an der 16er-Linie frei an den Ball und mit einem überlegten Schuss ins rechte unetere Eck ließ er Bichelhuber beim 1:2 (1:2) keine Chance. Kurz darauf zeigte der VSV dass es doch geht, als Huber nach einem Solo Horn bediente, der aber knapp vorbei zielte. Kurz vor der Pause hatte Zeljko noch eine Kopfballgelegenheit nach einer Ecke.
Nach Wiederbeginn sah man einen verbesserten VSV der nun mehr Spielanteile an sich riss und gleich eine gute Chance durch Zeljko hatte, aber der Gästekeeper vereitelte diese gute Ausgleichschance. Auf der anderen Seite bot sich den Gästen nach einem Konter ebenfalls eine gute Möglichkeit, Bichelhuber parierte aber den Schuss aus 14 Metern (55.). Im Gegenzug gelang Pfattheicher der 2:2-Ausgleich (56.) als sich ein Abwehrspieler bei der Hereingabe verschätzte und Pfattheicher den Ball in Ruhe annehmen konnte und clever zum Gleichstand abschloss. Doch die Büchiger Freude dauerte nur wenige Augenblicke. Nach einem kapitalen Ballverlust im Spielaufbau konterten der FVL geschickt und der freistehende Ernst brachte Leopoldshafen zum dritten Male in Führung (58.). Leopoldshafen schien doch in der ersten Hälfte doch Kraft gelassen zu haben, denn das hohe Tempo im ersten Durchgang konnten sie nicht fortführen. Ein Doppelwechsel beim VSV nach gut einer Stunde brachte nochmals Bewegung in das Offensivspiel der Gastgeber. Eine große Möglichkeit besaß Horn als er völlig frei im Strafraum an den Ball kam und etwas überhastet abschloss, da er nicht sah wie frei er tatsächlich war. In der turbulenten Schlussphase drehten die Platzherren innerhalb drei Minuten die Partie. Mit dem besten Angriff überhaupt gelang Pfattheicher mit abschließendem Doppelpass mit Zeljko der abermalige Ausgleich zum 3:3 (80.). zwei Minuten später verwandelte Greco einen an Joram verursachten Foulelfmeter sicher zum 4:3. Nun schien der VSV dem Sieg sehr nahe, doch ein Konter des FV gegen einen unverständlicherweise viel zu offene Büchiger ührte zum 4:4-Endstand. Baze traf aus halbrechter Position mit einem tollen Flachschuss ins lange Eck, bei dem Bichelhuber keine Abwehrchance hatte, zum verdienten Punktgewinn für die Gäste. Durch dieses späte Gegentor verpasste der VSV den Sprung an die Tabellenspitze.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Horn, Huber (62. Joram), Gebhart, Fitterer (62. Greco), Zeljko, Pfattheicher, Dinter
Tore: 0:1 (8.) ET Haziri, 1:1 (14.) Dinter, 1:2 (30.) Baze, 2:2 (56.) Pfattheicher, 2:3 (58.) Ernst, 3:3 (80.) Pfattheicher, 4:3 (82.) Greco (FE), 4:4 (86.) Baze
Schiedsrichter: Pascal Rastetter; Zuschauer: 142
VSV rückt nach klarem 4:0-Erfolg wieder auf Platz zwei vor
6. Spieltag, Sonntag, 26. 9. 2010
FV Graben II - VSV Büchig 0:4 (0:2)
Gegen einen willensstarken und aggressiven, nie aufgebenden Gegner kam der VSV Büchig dennoch zu einem klaren 4:0-Erfolg. Bereits vom Anspiel weg und nach genau 11(!) Sekunden bejubelte der VSV das sehr schnelle 0:1. Zeljko bugsierte das Leder nach Pfattheichers klasse Zuspiel zur Gästeführung ins Grabener Gehäuse. Nur eine Minute später hatte der Torschütze das 0:2 nach einem schnell vorgetragenen Angriff über Dinter auf dem Fuß. Doch dieses mal zielte Zeljko aus neun Metern über das Tor. Wenig später besaß der Gastgeber durch einen Distanzschuss aus 21 Metern die erste Möglichkeit. Der Flachschuss verfehlte das Büchiger Tor knapp. Eine weitere sehr gute Chance vergab Dinter nach 20 Minuten als er auf der rechten Seite seinem Widersacher entwischte alleine Richtung Tor lief und am Torhüter scheiterte. Zwei Minuten später landete ein Freistoß des FV Graben aus 20 Metern neben dem VSV-Kasten. Wiederum nur wenige Augenblicke später besaß Pfattheicher im Strafraum des FV eine gute Gelegenheit, doch dessen Keeper parierte mit einer guten Fußabwehr. Im direkten Gegenzug des offenen Schlagabtausches konnte VSV-Torhüter Bichelhuber den Ball nach einem langen Pass vor einem Angreifer der Platzherren ergattern. Einen weiteren Konter des VSV von Schmid eingeleitet in den Lauf von Dinter der wiederum schneller als sein Gegenspieler war und diesesmal nach innen passte und Zeljko sieben Meter vor dem Tor den Flachpass nicht erreichte. In der 37. Spielminute der nächste tolle Angriff des VSV wieder über die rechte Seite. Fitterers Kopfballvorlage auf Dinter legte dieser ab auf Pfattheicher und dieser bediente den mitgelaufenen Huber, doch dieser wurde abgeblockt. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Führung der Becker-Truppe durch bessere Chancenverwertung mindestens um ein Tor höher ausfallen müssen. Graben zeigte sich im Spiel nach vorne aggressiv und mit ihren quirligen Angreifern nicht ungefährlich, aber im Defensivbereich waren Schwächen nicht übersehbar. Der VSV machte es dem FV in den ersten 20, 25 Minuten auch etwas leicht, da man zu in der Defensive zu offen agierte, da personelle Umstellungen hier nicht so fruchteten wie es sich Trainer Becker dies wünschte. Erst Positionswechsel in gewohnter Spielweise sorgten für mehr Sicherheit. In der 41. Spielminute das fällige 0:2. Nach Pfattheichers Freistoßhereingabe bediente Fitterer Dinter der den Ball im kurzen Eck zum 0:2 unterbringen konnte.
Nach dem Wechsel ging der offene Schlagabtausch weiter. So lief der freigespielte Dinter alleine auf den Torhüter zu und schloss überhastet aus 25 Metern ab. Zwei Minuten später hatten die kämpferisch starken Grabener eine weitere Schusschance aus 16 Metern, allerdings landete der Schuss deutlich über dem Tor. Nach einer Stunde Spielzeit zielte Graben mit einem 20-Meter-Freistoß knapp vorbei, und im Gegenzug schloss Dinter erneut zu überhastet aus guter Position ab. Nach einem der zahlreichen schnellen Vorstöße des VSV gelang Dinter in der 63. Minute das 0:3. Aber im folgenden Gegenangriff musste VSV-Torsteher Bichelhuber erstmals in Hälfte zwei mit einer Fußabwehr sein Können zeigen. Durch diese Aktion wurde ein Konter eingeleitet und Zeljko versuchte aus über 40 Metern den vor dem Strafraum stehenden FV-Keeper zu überlisten was nicht gelang. Danach verflachte die flotte Partie etwas und nach 80 Minuten musste Bichelhuber nochmals mit einer Fußabwehr einen Flachschuss aus halblinker Position abwehren. In der 86. Minute sorgte einer der vielen Konter des VSV zum Endstand. Pfattheicher schloss eine scharf getretene flache Hereingabe aus acht Metern zum 0:4 ab. In der Schlussminute parierte Bichelhuber noch einen Freistoß des FV Graben aus gut 30 Metern souverän.
Am Ende stand ein verdienter Büchiger Sieg. Der FV Graben zeigte viel Gegenwehr und hätte sicherlich einen Treffer verdient gehabt. Auf der anderen Seite vergab der VSV aber wesentlich bessere Möglichkeiten als die Gastgeber.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Zeljko, Schmid (78. Sczesny), Huber (73. Tekbas), Horn, Fitterer (66. Gebhart), Dinter, Pfattheicher
Tore: 0:1 (1.) Zeljko, 0:2 (41.) Dinter, 0:3 (63.) Dinter, 0:4 (86.) Pfattheicher
Schiedsrichter: Tim Bantle
VSV kam über 1:1 gegen gutes Weingartener Gästeteam nicht hinaus
5. Spieltag, Sonntag, 19. 9. 2010
VSV Büchig - Fvgg Weingarten 1:1 (0:1)
Im Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten Fvgg Weingarten kam der bisherige Tabellenführer VSV Büchig nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Weingarten begann stark und hatte spielerische und Vorteile, war aggressiver und lauffreudiger. So hatten die Gäste auch die ersten Chancen durch Pribbernow. Der VSV kam erst nach gut einer Viertelstunde besser in die Partie und hatte Glück als Weingarten mit einem Freistoß aus 20 Metern am Pfosten scheiterte (23.). Im Gegenzug hatte Dinter die erste gute Büchiger Chance, doch der Winkel wurde zu spitz, so dass Tereenko parieren konnte. Anschließend entwickelte sich ein gutes ausgeglichenes Spiel. In der 35. Minute hatte Pfattheicher die Führung auf dem Fuß als er glänzend freigespielt wurde aus 14 Metern am Gästekeeper Tereenko scheiterte der mit einer starken Parade das 1:0 verhinderte. Auf der anderen Seite gelang dann Pribbernow die Führung für Weingarten. Allerdings stand der Torschütze klar im Abseits. Ein unnötiger Büchiger Ballverlust führte zuvor zur Vorbereitung des Führungstreffers (41.). Noch vor dem Seitenwechsel hatte Büchig durch Pfattheicher zwei sehr gute Ausgleichsmöglichkeiten, doch beide Male verhinderte der Weingartener Torsteher den Ausgleich.
Im zweiten Spielabschnitt hatte zunächst der VSV durch Greco mit einem Pfostenschuss Pech (51.), ehe der Weingartener Torhüter Greco fünf Minuten später im Strafraum von den Beinen holte und Pfattheicher den 1:1-Ausgleich mit einerm sicher verwandelten Strafstoß erzielte. Beiden Mannschaften boten sich in der Folgezeit die eine oder andere gute Gelegenheit, doch beide Torhüter waren stets auf dem Posten und ließen keinen Treffer mehr zu. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis, was dem VSV allerdings die Tabellenführung kostete.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Zeljko, Schmid (65. Huber), Horn, Fitterer (76. Tekbas), Dinter, Pfattheicher, Greco (83. Baytaroglu)
Tore: 0:1 (41.) Pribbernow, 1:1 (56.) Pfattheicher (FE)
Schiedsrichter: Otto Rassenfoss; Zuschauer: 116
Leistungsgerechtes, torloses Unentschieden beim FC West
4. Spieltag, Sonntag, 12. 9. 2010
FC West - VSV Büchig 0:0
Mit dem FC West wartete der nächste schwere Gegner auf den VSV. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine durchschnittliche A-Klassen-Partie bei der beide Mannschaften ihre Torchancen hatten das Spiel für sich zu entscheiden. West hattte in der zweiten Minute einen ersten Warnschuss abgegeben, den Bichelhuber parierte und nach einer Viertelstunde bewahrte FC-Keeper Röckel gegen Greco sein Team vor dem Rückstand. Beide Seiten agierten lange vorsichtig um dem Gegner keinen Fehler zu bieten. Auf beiden Seiten waren es dann jeweils zwei Distanzschüsse die zum Erfolg führen sollten, aber zu harmlos waren. Mitte der ersten Halbzeit hatte Büchig mehr Ballbesitz, war aber im Angriff nicht durchschlagskräftig. Hier machte sich das Fehlen von Dinter und Barthel bemerkbar. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Lenhart für den FC mit einem Flachschuss knapp vorbei gezielt und im direkten Gegenangriff war Fitterers Volleyabnahme nicht zwingend genug.
Im zweiten Abschnitt kam mehr Leben in die äußerst faire Partie. In der 56. Minute schoss Welle einen Freistoß aus guter Position weit über das Büchiger Tor und zwei Minuten später wurschtelte sich Früh gegen drei Büchiger durch und spitzelte den Ball vorbei. Nach einer Stunde Spielzeit prüfte Pfattheicher mit einem satten Distanzschuss Röckel. Nun war auf beiden Seiten fast jeder Angriff eine Chance. In der 63. Minute zischte Vier's Direktabnahme aus 20 Metern nach einem abgewehrten Freistoß drei Meter am Gästetor vorbei. Vier Minuten später bediente Pfattheicher glänzend Greco und dieser überlistete Röckel mit einem Heber, doch der Ball ging ans Außennetz. Nur eine Minute später strich ein Pfattheicher-Kopfball über den FC-Kasten. Danach lenkte VSV-Torhüter Bichelhuber einen 18-Meter-Schuss über die Latte (71.) und 180 Sekunden später wurde ein Freistoß am Büchiger Strafraum zur Ecke abgewehrt. Unmittelbar danach köpfte Greco über das West-Gehäuse (76.) und eine Minute später zielte Schmid aus 19 Metern nach feinem Solo von Fitterer ebenfalls über das Tor. Ja fast im Minutentakt ging es beidseitig weiter. Nöltings Schuss aus 14 Metern (78.) verfehlte genau wie Grecos Schuss von der Strafraumgrenze (80.) das Ziel. Fünf Minuten vor dem Ende kam Nölting nach einer Ecke zum Kopfball, doch auch diesesmal zielte der West-Neuzugang zu ungenau. In der 88. Spielminute hatte Büchig durch einen Freistoß aus sehr spitzem Winkel noch eine Chance. Doch Greco schoss eigensinnig über den Kasten anstatt den Ball nach innen zu flanken, wo fast alle Büchiger aufgerückt waren. Die letzte Möglichkeit besaß der VSV in der letzten Minute durch einen Konter. Zeljkos Pass in die Spitze zu Schmid legte dieser zurück auf Pfattheicher und dieser jagte das Leder aus 20 Metern über das Tor der Gastgeber. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, was dem VSV weiter zur Tabellenführung reichte.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Schmid, Horn, Huber (59. Baytaroglu), Fitterer, Zeljko, Pfattheicher, Greco
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Milos Milosavljevic
GSK war noch nahe am Punktgewinn, da der VSV Entscheidung vergab
3. Spieltag, Sonntag, 5. 9. 2010
VSV Büchig - GSK Karlsruhe 3:1 (2:0)
Fast hätte der VSV Büchig den Sieg noch verspielt und eine beruhigende 2:0-Führung durch auslassen guter Chancen die Entscheidung frühzeitig verpasst. So wurde es in der letzten halben Stunde nochmals sehr spannend, als der Gast zum Anschlusstreffer kam. In einer zunächst ausgeglichenen Begegnung mit beidseitigem Abtasten sahen die Zuschauer kaum Höhepunkte. Beste Szene war noch Dinters Chance in der 17. Minute als er aus spitzem Winkel vorbeizielte. Der gleiche Spieler traf nach 28 Minuten den Ball aus zehn Metern freistehend nicht richtig und vergab hier die Führung. Zuvor gab es eine strittige Strafstoßszene im Gästestrafraum, der gute Referee ließ aber weiterspielen. Der Führungstreffer für die Becker-Truppe gelang dann nach einer halben Stunde Neuzugang Fitterer. Zunächst setzte sich Pfattheicher auf der rechten Seite Höhe Torauslinie gegen zwei GSKler durch. Seine Flanke setzte Horn mit einem wuchtigen Kopfball gegen die Latte und den Abpraller setzte Fitterer aus 14 Metern mit einem Volleyflachschuss ins linke Eck zum 1:0. Durch diesen Treffer wurde die Partie lebendiger und der VSV setzte nach. Als Huber im Strafraum der Gäste zu Fall gebrachte wurde, zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Pfattheicher verwandelte mit etwas Glück zum 2:0 (34.). Kurze Zeit später gab es auch im Büchiger Strafraum eine umstrittene Szene als Becker einen Fehlpass produzierte und anschließend mit einer Rettungstat wieder ausbügelte, aber elfmeterreif wie die Gäste vehement forderten. Aber auch hier ging es weiter.
In der zweiten Hälfte war zunächst die Heimmannschaft am Drücker, und hätte durchaus mit einigen guten Möglichkeiten die Vorentscheidung erzielen müssen. Etwas überraschend gelang den Gästen nach einer Stunde Spielzeit der Anschlusstreffer. Haziris Abwehrversuch endete mit einem Foul im eigenen Strafraum und diesesmal gab es für den Referee keine andere Entscheidung als Strafstoß. Murat Genc verwandelte diesen sicher zum 2:1 (60.). Von nun an ging durch die Gästemannschaft ein Ruck und die technisch versierten GSKler drückten auf den Ausgleich. Dem VSV hingegen gelang nicht mehr viel und die Konter wurden nicht clever genug zu Ende gespielt. Beiden Mannschaften boten sich nun auch gute Chancen. Die Gastgeber wirkten nun unverständlicherweise verunsichert, gaben die Kugel zu schnelle an den Gegner ab und VSV-Keeper Bichelhuber musste mehrmals mit glänzenden Aktionen den Ausgleich verhindern. Die beste Büchiger Chance bot sich dann Fitterer, der trotz eines absichtlichen Handspiels eines Gästespielers den Ball in den Lauf bekam und alleine auf das Tor zulief, doch der Schiesrichter unterband den Vorteil. In der letzten fünf Minuten bewahrte Bichelhuber den VSV mit zwei unglaublichen Abwehrtaten vor dem dreifachen Punktgewinn. In der Schlussminute gelang Huber mit einem schnell vorgetragenen Konter doch noch das 3:1, was eigentlich viel früher hätte fallen müssen, dann wäre man sicherlich nicht mehr so in Bedrängnis gekommen.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Baytaroglu (66. Schmid), Huber, Horn, Fitterer, Dinter (88. Schokatz), Pfattheicher, Greco (66. Zeljko)
Tore: 1:0 (29.) Fitterer, 2:0 (34.) Pfattheicher (FE), 2:1 (60.) Genc Murat, 3:1 (90.) Huber
Schiedsrichter: Domenico Di Rosa; Zuschauer 86
VSV Büchig entführt wieder einmal alle Punkte beim Karlsruher SV
2. Spieltag, Sonntag, 29. 8. 2010
Karlsruher SV - VSV Büchig 1:3
Die Anhänger des Gastes aus Büchig sahen im Gegensatz zum vorherigen Sonntag eine ganz andere Mannschaft des VSV Büchig, die von Beginn an engagiert zur Sache ging und in der dritten Minute zur ersten Chance durch Pfattheicher kam. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel und der KSV wäre in der 19. Minute beinahe in Führung gegangen, als Schmid bei einer missglückten Kopfballabwehr den Ball an den eigenen Innenpfosten köpfte. Aber in der 22. Minute war es dann soweit und KSV-Spieler Tarlakjan kam im Fünfmeterraum vor Torwart Bichelhuber, der bei dieser Szene nicht gut aussah, vorher an den Ball und köpfte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Der VSV war allerdings von dem Gegentor nicht sehr geschockt und versuchte weiterhin sein Spiel nach vorne zu forcieren und in der 26. Minute war es Michael Dinter, der zu eigensinnig vor dem Tor agierte und hätte er den besser postiert stehenden Huber mit einem Querpass angespielt, wäre der Ausgleich perfekt gewesen. Der fiel aber dann in der 39. Minute durch einen Eckball von Huber und der gütigen Mithilfe des KSV-Torhüters, der den Ball unbedrängt ins eigene Tor faustete. In der 44. Minute wäre der VSV fast noch in Führung gegangen, aber der Torwart konnte den Schuss noch zur Ecke lenken und so ging es leistungsgerecht mit 1:1 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste und Büchig hatte in der 50. Minute Pech, als Greco einen Freistoß an die Latte hämmerte. Aber auch der VSV hatte Glück als der KSV nach einem leichtsinnigen Ballverlust von Pfattheicher in der 56. Minute fast in Führung gegangen wäre. Aber der Kapitän des VSV kam nun immer besser in Schwung und so konnte er in der 58. Minute nach einem herrlichen Spielzug und nach Doppelpass mit Fitterer seine Farben mit 1:2 in Führung bringen. Der KSV war nun von der Rolle und wieder war es Pfattheicher, der in der 62. Minute nach einem tollen Pass von Becker mit einem Kopfball in den Winkel für die Entscheidung sorgte. Der KSV versuchte zwar noch mal den Anschluss zu schaffen, aber mehr als ein Pfostenschuss von Weigel brachten die Gastgeber nicht mehr zustande. Die Gäste versäumten es in der Schlussphase die sich bietenden Konter zielstrebig zu Ende zu spielen und hätten durch Dinter und Pfattheicher noch weitere Treffer erzielen können.
Alles in allem ein verdienter VSV Sieg nach der enttäuschenden Vorstellung beim abgebrochenen Spiel gegen den TV Spöck.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Schmid, Horn (86. Zeljko), Huber, Fitterer (89. Baytaroglu), Dinter, Pfattheicher, Greco
Tore: 1:0 (22.) Tarlakjan, 1:1 (39.) Huber, 1:2 (58.) Pfattheicher, 1:3 (62.) Pfattheicher
Schiedsrichter: Roland Schneck
VSV mit perfektem Start nach dem 2:1-Sieg im Wiederholungsspiel
Wiederholungsspiel vom 1. Spieltag, Mittwoch, 8. 9. 2010
VSV Büchig - TV Spöck 2:1 (1:1)
Der VSV Büchig entschied das Stutenseederby gegen den TV Spöck mit 2:1 für sich und übernahm nach drei Spieltagen mit drei Siegen die Tabellenführung. Im Wiederholungsspiel präsentierte sich der VSV ganz anders als in der abgebrochenen Partie. In der ausgeglichenen und temporeichen Partie ließen beide Abwehrreihen nur wenige Chancen zu. So dauerte es bis zur 21. Minute ehe Büchigs Dinter mit einem Kopfball die erste gute Gelegenheit hatte. Zuvor hatte der TV eine kleinere Kopfballchance und Huber eine Schusschance aus der Distanz. Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt ging der TV Spöck in der 23. Minute durch Skottky Kopfballtreffer mit 1:0 in Führung. Allerdings hätte der Unparteiische auch Foul an Torhüter Bichelhuber geben können, da dieser im Fünfmeterraum angegangen wurde. Spöck hatte nach diesem Tor leichte Vorteile, bis sich Büchig nach kurzer Zeit wieder gefangen hatte. In der 40. Spielminute wurde Huber im Spöcker Strafraum zu Fall gebracht und Pfattheicher verwandelte den fälligen Strafstoß diesesmal sicher zum 1:1-Ausgleich.
Nach dem Wechsel hatte nun der VSV Büchig etwas mehr vom Spiel und Spöcks Schmidt unterlief fast ein Eigentor als er durch eine Kopfballabwehr die Kugel fast im eigenen Tor unterbrachte. In der 53. Minute sorgte ein katastrophale Schnitzer zwischen dem Spöcker Keeper und einem Mitspieler für die Büchiger 2:1-Führung durch Greco der das Geschenk dankend annahm und den Ball ins leere Tor schob. In den letzten 20 Minuten erhöhte Spöck den Druck um den Ausgleich zu erzielen und dabei auch drei Großchancen. Zunächst war es Skottky (70.) der freistehend mit einem Kopfball aus sieben Metern an Bichelhuber scheiterte der mit einer sensationellen Parade den Ausgleich verhinderte. Fünf Minuten später brachte ein Spöcker Spieler nach einem Abwehrfehler die Kugel aus 14 Metern nicht im Büchiger Tor unter und auf der Gegenseite zielte Greco aus 20 Metern vorbei. In der 79. Minute hatte Dinter die Entscheidung auf dem Fuß als er freistehend aus 14 Metern vorbei zielte. Im Gegenzug verfehlte Völker per Kopf ebenfalls das Ziel. Büchig spielte die sich bietenden Konterchancen nicht gut zu Ende, zu überhastete und ungenaue Abspiele beim finalen Pass. Zudem hätte man den Ball mehr in den eigenen Reihen laufen lassen müssen gegen eine offene Spöcker Abwehr. In der Nachspielzeit fast doch noch der Ausgleich, aber Bichelhuber rettete nochmals klasse und die letzte Chance besaß Skottky der am Kasten vorbei köpfte.
VSV Büchig:
Bichelhuber, Luhmann, Becker, Haziri, Zeljko, Huber (78. Schmid), Horn, Fitterer (82. Baytaroglu), Dinter (87. Schicho), Pfattheicher, Greco
Tore: 0:1 (23.) Skottky, 1:1 (40.) Pfattheicher (FE), 2:1 (53.) Grecoa
Schiedsrichter: Jonas Niesel; Zuschauer: 132

